Zukünftig engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Niederlande bei Energiepolitik

admin 4. Februar 2013 0


Am Freitag trafen sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und der niederländische Wirtschaftsminister Henk Kamp in Berlin, zu einem Gespräch. So vereinbarten die beiden Minister für die Zukunft, bei wichtigen energiepolitischen Fragen noch enger zusammenzuarbeiten. Bundeswirtschaftsminister Rösler sprach die Ähnlichkeiten Deutschlands und der Niederlande, im Bezug auf die Energiepolitik an. Um eine bezahlbare Stromversorgung für die Industrie und den Verbraucher zu gewährleisten, müssten beide Länder die erneuerbaren Energien so schnell wie möglich im Markt integrieren.

Zwar hätte man schon bereits wichtige Schritte in Sachen Ausbau der regenerativen Energien getätigt: “Doch wir brauchen jetzt eine grundlegende Reform des bestehenden Fördersystems und einen Gleichklang beim Ausbau von Erneuerbaren und Stromnetzen. Nur so kann eine Kostenexplosion bei den Strompreisen vermieden und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden,” so Rösler. So werden Deutschland und die Niederlande bei bestehenden regionalen und europäischen Initiativen für den Netzausbau, Versorgungssicherheit und Integration der erneuerbaren Energien noch enger zusammenarbeiten.

Bei dem Treffen kam auch die Situation des Netzbetreibers Tennet zur Sprache. Im vergangenen Jahr kam es bei dem Netzbetreiber zu Finanzproblemen für den Anschluss von deutschen Offshore-Windkraftanlagen. Laut Rösler hat sich Tennet vor zwei Wochen mit dem japanischen Unternehmen Mitsubishi über eine Beteiligung an dem Netzausbau geeinigt. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es geht jetzt darum, weitere Investoren an Bord zu bringen,“ so Rösler. „Denn Tennet steht – wie alle anderen Netzbetreiber in Deutschland – in der Verantwortung, seinen Pflichten nachzukommen. Nur so kann die Energiewende in Deutschland gelingen.”