Wie Photovoltaik in Deutschland genutzt wird

admin 12. Juni 2012 0


In der Bundesrepublik Deutschland sind einige größere Kraftwerke zur Nutzung der Solarenergie in Betrieb. Ein Beispiel ist die Anlage, die von der Shell Solar AG im südlichen Sachsen betrieben wird. Sie zeigt, dass man dafür sogar die ehemalige Peripherie von stillgelegten Kohletagebauen nutzen kann. Zu finden ist die Anlage zwischen Espenhain und Borna. Sie umfasst eine Fläche von rund 16 Hektar, auf dem 33.500 Photovoltaik Module auf drehbaren Ständern aufgebaut worden sind. Die drehbare Aufstellung und die damit mögliche optimale Ausrichtung sorgen dafür, dass hier technisch eine Leistung von bis zu fünf Megawatt erzielt werden kann.

Noch mehr theoretisch mögliche Leistung hat das Solarkraftwerk IRT zu bieten, das in der Nähe des Industrieparks Trier errichtet wurde und 2009 ans Netz gegangen ist. Mit den bis zu 8,4 Megawatt Leistung können weit mehr als 2.000 Haushalte versorgt werden. Dafür sorgen hier knapp 113.000 Photovoltaik Module. Dieser Standort beweist, dass auch Flächen, die zwischen Industriegebieten und Wohngebieten frei bleiben müssen, einer sinnvollen Nutzung im Bereich erneuerbare Energien zugeführt werden können.

 

Ein weiteres deutsches Solarkraftwerk wurde in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kohlekraftwerks Weiher III errichtet. Es trägt den Namen Solarkraftwerk Göttelborn und besteht aus 23.500 Photovoltaik Modulen. Sie bieten eine technisch mögliche Spitzenleistung von 8,2 Megawatt an, mit der bis zu 3.500 Haushalte versorgt werden können. An diesem Standort wird besonders deutlich, welche Vorteile erneuerbare Energien bieten. Über dem benachbarten Kohlekraftwerk schwebt ständig die weiße Rauchsäule, während über dem Solarfeld die Luft sauber ist. Am besten sieht man das, wenn man sich die Mühe macht und auf den „Himmelspfeil“ klettert, wie die Rampe neben der Solaranlage genannt wird.