Warum Stromspeicher-Technologie wichtig für erneuerbare Energie ist

admin 4. November 2012 0


Der stetige Ausbau erneuerbarer Energien fordert seinen Tribut. Sie sind ein wertvoller Bestandteil für eine nachhaltige Zukunft, doch bringen sie auch Probleme mit sich. Regenerative Energien sind stark abhängig von ihrer Umwelt. Vor allem Photovoltaik-Anlagen und Windräder schwanken in ihrer Leistung. Im Vergleich zu fossilen Kraftwerken, produzieren sie nicht konstant den gleichen Strom. Deshalb ist Stromspeicher-Technologie eine wichtige Komponente für den Ausbau grüner Energien. Überschüssiger Strom kann gespeichert und bei Mangel Produktion kann dieser dann wieder an die Netze übergeben werden.

Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent sind Pumpspeicher-Kraftwerke (PSW) momentan die einzig großtechnische und kosteneffiziente Stromspeicheroption für jede Tageszeit. Hierbei wird mit dem Stromüberschuss Wasser in ein höher gelegenes Becken gepumpt. Bei Bedarf wird das Wasser aus dem höheren Becken in ein tieferes abgelassen. Dabei wird eine Turbine angetrieben, die wiederum Strom erzeugt. Zurzeit stehen in Deutschland 30 Anlagen mit einer Kapazität von ca. 0,076 TWh, deren Wirkungsgrad zwischen 60 und 80 Prozent liegt.

Ein Problem bei Pumpspeicherkraftwerken ist die Lage. Denn diese benötigen eine ausreichend große Fläche mit möglichst großem Höhenunterschied. Ökologischer und geographischer Standortmangel behindert aber den Ausbau in Deutschland. Oft müssen die Wasserspeicherbecken künstlich errichtet werden. Trotz dieser Probleme sind Pumpspeicher-Kraftwerke mittelfristig die effizienteste Lösung zur Speicherung von Strom.