Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien nimmt zu

admin 22. Dezember 2012 0


Die Nutzung von regenerativen Energien zur Wärme- und Kältenutzung nimmt zu. Dies zeigt ein Erfahrungsbericht der Bundesregierung. Seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes vor 3 Jahren lag der Anteil von erneuerbaren Energien, im Jahr 2011, für den Energieverbrauch im Wärmesektor bei 11 Prozent. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil am Endverbrauch für Wärme und Kälte auf 14 Prozent steigen, zur Zeit liegt dieser bei 10,2 Prozent.

Mindestens 50 Prozent aller Neubauten nutzten erneuerbare Energien für die Wärmeerzeugung, seit dem Inkrafttreten des Gesetzes. Der Zuwachs beim Neubau zwischen 2009 und 2011 für die jährliche Wärmebereitstellung durch regenerative Energien lag bei 0,6 bis 0,7 Terrawattstunden. Auf diese Weise werden rund 640 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Mit Hilfe des Marktanreizprogramms konnten im Zeitraum 2009 bis 2011 knapp 50 Millionen Kubikmeter Erdgas und 540 Millionen Liter Heizöl gespart werden, was einem CO2-Ausstoß von rund 1,9 Millionen Tonnen jährlich entspricht. So konnten Anlagen die das Marktanreizprogramm genutzt haben einen Zuwachs von rund 9 Terrawattstunden jährlich für Wärmenutzung bereitstellen.

Das Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz trat am 1. Januar 2009 in Kraft und schreibt Besitzern von neuen Gebäuden vor einen Teil des Wärmebedarfs durch regenerative Energien zu decken. Es wurde im Mai 2011 erneuert und gilt seitdem auch für öffentliche Gebäude. So müssen diese bei Bedarf renoviert werden, um die Nutzung von erneuerbaren Energien für die Wärme- und Kälteversorgung möglich zu machen.