Vattenfall eröffnet einen der größten Onshore-Windparks der Niederlande

Tim 17. September 2013 0


Vor einigen Tagen hat Vattenfall einen der größten Onshore-Windparks der Niederlande eingeweiht. Der Park verfügt über 36 Windturbinen, die es auf eine Gesamtkapazität von 122 Megawatt bringen. Das alleine von Vattenfall finanzierte Mammutprojekt erforderte Investitionen in Höhe von rund 150 Millionen Euro.

© Marcus Klepper - Fotolia.com

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Zusammen mit Prinzessin Beatrix weihte Vattenfall am Donnerstag medienwirksam den bislang größten Onshore-Windpark der Niederlande ein, der nur von einem einzigen Eigentümer errichtet und finanziert wurde. Das sogenannte Zuidlob-Projekt erhöht den Anteil der erneuerbaren Energien in den Niederlanden nicht unwesentlich. Künftig soll der Windpark den Jahresstrombedarf von rund 88.000 Haushalten decken. Die 36 Windturbinen des Parks bringen es auf eine Gesamtleistung von 122 Megawatt (MW).

Vattenfall betreibt zwar bereits einige Windparks in den Niederlanden, der Zuidlob Onshore-Windpark ist aber das bislang größte realisierte Projekt des Energieunternehmens. Insgesamt investierte Vattenfall rund 150 Millionen Euro in den Windpark in der Nähe des Ortes Zeewolde. Zum Einsatz kommen hierbei ausschließlich Turbinen des Typs REpower 3.4M104, die nicht nur zu den modernsten Windturbinen der Welt gehören, sondern auch speziell an Standorte mit starkem Wind angepasst sind. Insgesamt betreibt Vattenfall nun 24 Windparks in den Niederlanden mit einer Gesamtzahl von 234 Windturbinen. Der Marktanteil des Energieriesen an der Windproduktion des Landes wächst damit auf gut 15 Prozent.

Peter Smink, der Chef des Geschäftsfeldes Sustainable Energy Projects bei Vattenfall unterstrich am Donnerstag noch einmal die Bedeutung, die dem Windpark Zuidlob zukommt: „Der Windpark zählt nun zu den wichtigsten Quellen für Strom aus Erneuerbaren Energien in den Niederlanden und ich freue mich besonders, dass wir Zuidlob in einer Bauzeit von 17 Monaten errichten konnten – im Zeitrahmen und im Kostenrahmen. Er ist letztlich das Resultat der intensiven Zusammenarbeit aller Akteure, die an der Realisierung des Projekts beteiligt waren.“


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