USA: Konservative AFP startet Kampagne gegen CO2-Steuer

admin 9. Juni 2013 0


Die ultrakonservative US-amerikanische Partei Americans for Prosperity (AFP) ist in den USA längst nicht mehr unbekannt. In den vergangenen Jahren hat die AFP durch ihre Werbekampagnen mehrfach von sich Reden gemacht. So sprach sich die AFP etwa vehement gegen eine Widerwahl Barack Obamas aus und gab insgesamt 25 Millionen US-Dollar aus, um eine Wiederwahl Obamas zu verhindern.

Hinter der Americans for Prosperity stehen unter anderem die beiden US-amerikanischen Ölmilliardäre David und Charles Koch, auf die der größte Teil der finanziellen Mittel der AFP zurückgeht. Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, hat die AFP nun eine neue Online-Werbekampagne gestartet, die eine mögliche CO2-Steuer ins Visier nimmt. Bereits vor seiner Wiederwahl hatte US-Präsident Obama angekündigt in der Klimapolitik neue Wege bestreiten zu wollen, die unter anderem auch eine derartige C02-Steuer beinhalten könnten. Der AFP, die in erster Linie die Interessen kleinerer und größerer, in den USA beheimateter, Konzerne vertritt, sind solche Emissionssteuern ein Dorn im Auge.

Insgesamt 175.000 US-Dollar hat man daher für eine Anti-CO2-Steuer-Kampagne investiert, um entsprechende Ansätze im Keim zu ersticken. Unter anderem ruft die Kampagne etwa dazu auf den Druck auf demokratische Senatoren zu erhöhen, die eine CO2-Steuer unterstützen. Da in einem Jahr über die Wiederwahl zahlreicher Senatoren entschieden wird, könnte die Kampagne durchaus Wirkung zeigen.


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