UN-Klimabericht: Erderwärmung schreitet voran

Tim 29. September 2013 0


Der vor wenigen Tagen veröffentlichte UN-Klimabericht kommt zu alarmierenden Ergebnissen. In den letzten 50 Jahren hat sich die Erde so stark erwärmt wie noch nie zuvor. Infolgedessen steigt auch der Meeresspiegel weiter an. Um die weitere Erwärmung zumindest langfristig zu drosseln, müsste der weltweite Kohlendioxid-Ausstoß stark eingeschränkt werden.

© visdia - Fotolia.com

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Der vor einigen Tagen vorgestellte UN-Klimabericht lässt kaum noch Zweifel offen: Die Erderwärmung schreitet schneller voran als gedacht – und sie ist höchstwahrscheinlich auf den Menschen zurückzuführen. So sind sich die Wissenschaftler mittlerweile zu 95 Prozent sicher, dass der Mensch und der durch ihn verursachte Kohlendioxid-Ausstoß die Hauptursache für den Klimawandel ist.

Die Folgen der Erderwärmung sind dramatisch. Steigende Meeresspiegel durch Abschmelzen der Polkappen, Versauerung der Meere und eine zunehmende Häufigkeit von extremen Wetterereignissen. Das erschreckendste: Der Klimawandel und das Abschmelzen der Polkappen werden in jedem Fall bis nach 2100 andauern, selbst dann wenn der CO2-Ausstoß ab jetzt bei Null läge. Es kann also nur noch darum gehen noch Schlimmeres zu verhindern.

Die Problematik der Erderwärmung ist glücklicherweise nicht nur in der Wissenschaft bekannt, sondern wird auch von immer mehr Regierungen ernst genommen. So äußerte sich beispielsweise der US-amerikanische Außenminister John Kerry folgendermaßen: „Die Kosten des Nicht-Handelns wachsen auf ein Niveau jenseits dessen, was jemand mit einem Gewissen und gesundem Menschenverstand auch nur zu denken wagt.“ Der UN-Klimabericht macht deutlich, dass eine Umstellung auf saubere Energien und die Abkehr von fossilen Brennstoffen dringend erforderlich ist. Die deutsche Energiewende scheint hier zumindest auf dem richtigen Weg zu sein.


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