Umsicht hilft beim Sparen

admin 3. Juli 2012 0


Auch wenn man in seinem Gebäude regenerative Energien nutzt, sollte man mit Strom und Wärme sehr sparsam umgehen. Das trifft vor allem dann zu, wenn man in der Energiebilanz seines Gebäudes feststellt, dass trotz Solaranlage und Wärmepumpen noch zusätzliche Energie von außen zugeführt werden muss. Dann sollte man sich auf Ursachensuche begeben.

Ein Knackpunkt sind dabei die vorhandenen thermischen Isolierungen. Jeder noch so kleine Mangel sorgt hier dafür, dass Wärme verloren geht. Auch wenn man zu ihrer Erzeugung kostengünstige erneuerbare Energien verwendet, sollte man die Schwachstellen so schnell wie möglich beseitigen. Sie bewirken nicht nur Wärmeverluste, sondern können als so genannte „Kältebrücken“ auch Risiken für die Gebäude und ihre Nutzer nach sich ziehen. An den Kältebrücken kommt es besonders gern zur Kondensation von Wasser aus der Raumluft. Durchfeuchtete Tapeten und Wände bieten ideale Bedingungen für Schimmel.

 

Wer die Erlöse aus dem Verkauf des Stroms von seiner Solaranlage vergrößern möchte, der schaut auch darauf, wo er selbst Strom sparen kann. Der Startschuss fällt hier schon bei der Planung von neuen Gebäuden. Bei der Überlegung, wo man Fenster und Terrassentüren am besten anordnet, sollte man schon die künftige Nutzung der einzelnen Räume mit im Hinterkopf haben.

 

Manchmal helfen ganz kleine Tricks, um zum Beispiel die Lichtausbeute bei einem kleineren Dachflächenfenster zu vergrößern. Die Insider machen hier kurzen Prozess und gestalten die Fensterlaibung nicht rechtwinklig zum Fenster, sondern bauen eine Schräge. Dadurch wird der Bereich der lästigen Schattenbildung verkleinert und das Licht kann in größere Bereiche des Raumes eindringen. Auch bei Rollläden und Jalousien sollte man darauf achten, dass die Fensterfläche möglichst nicht verkleinert wird.