Trotz geringer Preise Milliardengewinne für US-Ölkonzerne

admin 3. Februar 2013 0


Die Ölkonzern ExxonMobil und Chevron konnten im letzten Jahr Milliardengewinne verbuchen. Durch den neuen Ölrausch in den USA und der angekurbelten heimischen Produktion, unter anderem durch das Fracking-Verfahren, konnten die beiden Unternehmen mit erstaunlich guten Zahlen das vierte Quartal im Jahr 2012 beenden.

Insgesamt konnte ExxonMobil das vierte Quartal mit einem Gewinn von 9,95 Milliarden US-Dollar abschließen. Im vorherigen Jahr erzielte der Konzern im gleichen Quartal 9,4 Milliarden US-Dollar. Im Produktionssektor musste ExxonMobil allerdings einen Rückgang um fünf Prozent verbuchen. Die steigende heimische Gas- und Ölproduktion brachten dem Konzern jedoch im Raffineriegeschäft ein Plus von knapp 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. So konnte ExxonMobil für das gesamte Jahr ein Plus von neun Prozent auf 44,88 Milliarden US-Dollar verbuchen.

Zu ExxonMobil gehören unter anderem die 1100 deutschen Esso-Tankstellen. Durch den Gewinn im letzten Jahr stieg auch der Wert der ExxonMobil-Aktien an und momentan liefern sich ExxonMobil und Apple ein Kopf an Kopf rennen an der Börse. Auch bei Chevron stiegen die Gewinne im Raffineriegeschäft. So konnten die Kalifornier im letzten Quartal einen Gesamtgewinn von rund 41 Prozent verbuchen. Insgesamt war aber der Gesamtjahresgewinn von 26,2 Milliarden leicht weniger, als die im Vorjahr erwirtschafteten 26,9 Milliarden US-Dollar. Die beiden US-Ölkonzerne konnten den neuen Ressourcenboom in den USA erfolgreich nutzen und trotz der niedrigen Preise in der ersten Hälfte des Jahres, einen guten Umsatz machen.