Thailand treibt Solarausbau voran

admin 22. Juli 2013 0


Seit 2006 fördert Thailand den Ausbau der regenerativen Energien durch Einspeisevergütungen. Nun will das Land in erster Linie den Ausbau der Solaranlagen weiter vorantreiben. Bis Ende 2014 sollen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3000 Megawatt stehen. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, fehlen noch 1000 Megawatt.

Thailand forciert den Ausbau der regenerativen Energien und speziell der Solarenergie immer mehr. So hat das Land ehrgeizige Ziele: Bis Ende 2014 sollen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 3000 Megawatt installiert sein. Aktuell sind lediglich Anlagen mit einer Leistung von 2000 Megawatt installiert. Um die fehlenden 1000 Megawatt innerhalb von knapp 1 ½ Jahren zu installieren, wurden neue Einspeisevergütungen beschlossen.

So beträgt die garantierte Laufzeit der Vergütungen nunmehr 25 Jahre anstatt nur 10 Jahre. Auch Hausbesitzer, die private Solaranlagen auf ihren Dächern installiert haben, profitieren von der Regelung. So erhalten private Einspeiser von Solarstrom umgerechnet 17 Eurocent pro Kilowattstunde. In Deutschland beträgt die Einspeisevergütung derzeit rund 15 Cent pro Kilowattstunde.

Thailand fördert die erneuerbaren Energien seit 2006 aktiv durch Einspeisevergütungen. Der Anteil der regenerativen Energien am Stromverbrauch soll in den nächsten Jahren deutlich erhöht werden. Bis 2021 soll der Anteil der Erneuerbaren immerhin 25 Prozent betragen. In erster Linie setzt Thailand dabei auf den Ausbau der Wind- und Solarenergie.