Schlagwort-Archive: Wasserkraft

Neue Investitionsmöglichkeiten: Von der Wasserkraft profitieren

Geht es in Deutschland um erneuerbare Energien ist zumeist von Wind- oder Solarenergie, manchmal auch von Bioenergie, die Rede. Eine der ältesten Formen sauberer Energieerzeugung, nämlich die Wasserkraft, geht dabei meistens unter. So auch bei Investments in erneuerbare Energien. Die meisten EE-Fonds beziehen sich auf Wind- und Solarenergieunternehmen oder deren Projekte. „Es fließt eine Menge Geld in Infrastruktur, vor allem in Erneuerbare-Energie-Projekte“, betont Oldrick Verloop von Aquila Capital in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deshalb lohnt es sich für Großinvestoren gerade bei den derzeitig niedrigen Zinsen in derart stabile Sachwerte zu investieren. Auch die Wasserkraft wird immer interessanter für Investoren. Neue Investitionsmöglichkeiten: Von der Wasserkraft profitieren weiterlesen

Erneuerbare weltweit – Ruanda setzt beim Ausbau auf Regenerativkraft

In den hoch industrialisierten Nationen Europas gleicht die Transformation des Energiesystems einem gewaltigen Umbau der bestehenden Energiewirtschaft und wird deshalb auch als „Energiewende“ bezeichnet. Viel Kritik begleitet die ambitionierten Bemühungen, da insbesondere die Lobbyverbände der konventionellen Energiewirtschaft eine Gefährdung im Ausbau der erneuerbaren Energien sehen. In anderen Ländern der Erde, vor allem in Afrika, gestaltet sich die Lage anders. Ein Großteil der afrikanischen Länder ist vor allem außerhalb der Ballungsräume infrastrukturell stark unterversorgt. So bemühen sich einige afrikanische Nationen momentan den Ausbau der Versorgungs- und Erzeugungskapazitäten zu erhöhen um auch die Entwicklung ihres Landes zu forcieren. Mit den erneuerbaren Energien bietet sich für diese Länder eine Vielzahl an Chancen. Anders als in Europa muss man hier nicht umbauen, sondern man baut auf. Erneuerbare weltweit – Ruanda setzt beim Ausbau auf Regenerativkraft weiterlesen

Erneuerbare Energie als Chance für Entwicklungsländer

Weltweit ist die Branche der erneuerbaren Energieträger weiterhin im Wachstum. So belegen es zumindest die aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen. So veröffentlichte das Energie-Netzwerk „Ren21“ am Dienstag den aktuellen UNO-Bericht zum Zustand der erneuerbaren Energien weltweit. Das „Ren21“ Netzwerk ist ein Zusammenschluss aus Experten nationaler Regierungen, von Nicht-Regierungsorganisationen, Internationalen Einrichtungen und der Wissenschaft, die in dem, seit 2005 erscheinenden Report, die Ist-Lage im Bereich der Erzeugung von Energie aus regenerativen Quellen darstellen. Der Report gibt dabei keine Wertung ab und stellt auch keine Prognosen oder Analysen vor. Es werden lediglich die Fakten zusammengetragen. Faktisches Ergebnis des jüngsten Reports ist, dass vor allem die Entwicklungsländer im Erneuerbaren-Sektor aufholen. Erneuerbare Energie als Chance für Entwicklungsländer weiterlesen

Erneuerbare Energie und die Niagarafälle

Wer schon einmal einen Blick auf die Niagarafälle geworfen hat, der dürfte eine Ahnung haben, welche gigantischen Kräfte Mutter Natur dort spielen lässt. Sie sollen nun als erneuerbare Energie für die Stromerzeugung genutzt werden. Den Auftrag für die Vorbereitung hat die in Österreich beheimatete Strabag bekommen. Sie gilt weltweit als einer der Spezialisten im Tunnelbau. Und Experten sind am Projekt Wasserkraft an den Niagarafällen auch notwendig, denn immerhin soll der Turbinentunnel eine Länge von zehn Kilometern haben. Nach der Fertigstellung wird die Distanz von einer Wand der Tunnelröhre zur anderen fast 13 Meter betragen. Erneuerbare Energie und die Niagarafälle weiterlesen

Bosch ist Beispiel bei der Wasserkraft

Die größten Verbraucher bei der Energie waren, sind und bleiben die Standorte der Industrie. Gerade bei ihnen wäre es wichtig, dass auf erneuerbare Energien umgestellt wird. Und genau dabei erweist sich das deutsche Unternehmen Bosch als Vorbild. Aktueller Schauplatz ist die Fertigungsstätte in Blaichach. Die Kommune ist auf der Karte in Bayern, oder genauer gesagt im Oberallgäu zu finden. Sie ist rund 50 Quadratkilometer groß und zählt 5.600 Einwohner. Sie und ihre Gäste haben neuerdings etwas zu bestaunen, was Bosch zu verdanken ist. Bosch ist Beispiel bei der Wasserkraft weiterlesen

Die Potentiale Süddeutschlands bei der Wasserkraft

Gerade eben ist eine Studie veröffentlicht worden, welcher Ausbau der Wasserkraft in Deutschland im Zuge der verstärkten Nutzung bei erneuerbarer Energie noch möglich wäre. Auftraggeber war der Energiekonzern EnBW. Diese Studie hat erhebliche Reserven in Baden-Württemberg ausfindig machen können, von denen auch der Technikchef des Energieversorgers, Hans-Josef Zimmer, etwas überrascht war. Immerhin wurden 13 Stellen gefunden, an denen neue Anlagen zur Nutzung der Wasserkraft rentabel errichtet werden könnten. Damit wäre die Bereitstellung von 19 Gigawatt Leistung möglich.

Eine weitere Studie zum Thema erneuerbare Energie mit Schwerpunkt Wasserkraft ist durch die Uni Stuttgart durchgeführt worden. Dort wurden vor allem Reserven bei der Nutzung von fließenden Gewässern gefunden. Mit einem Ausbau der vorhandenen Wasserkraftwerke an den Nebenflüssen des Rheins kann die Leistung um knapp ein Drittel erhöht werden. Über Neubauten wäre ein zusätzliches Potential von bis zu 200 Gigawatt möglich. Hier stehen allerdings rechtliche und ökologische Aspekte entgegen.

EnBW fokussiert sich beim Thema erneuerbare Energie auf die Wasserkraft, weil sie deutlich berechenbarer als die Energie aus Windkraft und der Strom aus großen Photovoltaik Anlagen ist. Deshalb ist die Liste der Wasserkraftwerke von Baden-Württemberg auch schon ziemlich lang. Sie umfasst 1.250 Anlagen. Im Eigentum von EnBW stehen davon 65 Kraftwerke an Fließgewässern sowie zwei Pumpspeicherwerke.

Der EnBW-Chef stellt bei der Vorstellung der beiden Studien auch gleich einen Vorteil in den Mittelpunkt, den die Pumpspeicherwerke zu bieten haben: Sie können erneuerbare Energie zur Stromerzeugung genau dann nutzen, wenn sie gebraucht werden. Das können Wind- und Sonnenkraftwerke nicht, weil sie bei der Stromproduktion von den vom Menschen noch nicht steuerbaren Wetterbedingungen abhängig sind.

Rekorde der Wasserkraft – eine kleine Übersicht

Ein Blick auf die von der ICOLD geführte Liste zeigt, dass es in Deutschland gleich mehr als 300 so genannte „große Talsperren“ gibt, von denen aber nicht alle als Potential für regenerative Energien genutzt werden. Ein erheblicher Teil von ihnen dient bisher der reinen Trinkwasserversorgung.

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Rekorde bei der Wasserkraft in Deutschland

Mit einer Kraftwerksleistung von bis zu 5,5 Megawatt ordnet sich die Rappbodetalsperre nicht auf dem Spitzenplatz bei der Wasserkraft ein. Aber sie hält einen anderen Rekord. Sie besitzt die höchste Staumauer, die bei einem deutschen Wasserkraftwerk gebaut worden ist. Und das sind stolze 106 Meter, auf die man von der Dammkrone herunter schauen kann. Die Dammkrone weist eine Länge von 415 Metern auf.

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