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Google sichert sich Strom aus geplantem Allianz-Windpark

Seit einigen Jahren investiert der Internetriese Google verstärkt in regenerative Energien. So hatte der Konzern jüngst erst 75 Millionen US-Dollar in einen Windpark in Iowa investiert und den Windturbinenhersteller Makani Power aufgekauft. In den vergangenen Jahren hat Google bereits rund eine Milliarde US-Dollar in regenerative Energien investiert. Eine beindruckende Zahl, die die Bedeutung unterstreicht, die Google den grünen Energien zukommen lässt.

Auch in den nächsten Jahren wird Google voraussichtlich weiter an seinem „grünen Firmenprofil“ arbeiten, mit dem ein nicht unbedeutender Imagegewinn einhergeht. So hat sich der Internetkonzern jetzt etwa über 10 Jahre hinweg die gesamte Stromproduktion eines in Schweden geplanten Windparks gesichert. Der Park befindet sich derzeit noch im Bau und wird von der schwedischen O2 Vind AB sowie dem deutschen Versicherungsunternehmen Allianz geplant. Bis 2015 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und der Windpark mit einer Leistung von insgesamt 72 Megawatt ans Netz gehen. Bis dahin wird er komplett im Besitz von Allianz sein. Der Versicherungskonzern betreibt bereits Windparks mit einer Gesamtleistung von etwa 300 Megawatt.

Um die Windkraftanlagen an die kalten nordischen Bedingungen anzupassen, wurden diese mit speziellen Frostschutzvorrichtungen versehen. Der Strom aus dem geplanten Windpark soll ab 2015 für ein Google Rechenzentrum im nahe gelegenen Finnland verwendet werden. Langfristig plant Google seinen kompletten Stromverbrauch über Ökostrom zu decken.

Google kauft Windturbinenhersteller Makani Power auf

Schon seit einigen Jahren interessiert sich der Internetgigant Google für erneuerbare Energien und investiert in diesem Bereich. So hat Google in der Vergangenheit bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in einen Einstieg in das Solarthermie-Unternehmen Brightsource Energy investiert. Zudem kaufte Google erst 2010 Beteiligungen an zwei Windkraftwerke in den USA für insgesamt 38 Millionen US-Dollar auf. Teile des Strombedarfs des Unternehmens werden bereits mit regenerativen Energien gedeckt.

Jetzt hat Google im Bereich regenerative Energien einen neuen Coup gelandet. So hat der Internetriese den Hersteller von innovativen Windturbinen Makani Power aufgekauft. Dies gab das Unternehmen auf seiner Homepage bekannt.  Makani Power stellt nicht etwa konventionelle Windturbinen her, sondern hat sich auf fliegende Windturbinen spezialisiert. Diese fliegen – ähnlich einem großen Drachen – in großer Höhe, wo der Wind wesentlich stetiger und kräftiger als auf dem Erdboden weht. So können die auf der Konstruktion angebrachten Windturbinen wesentlich mehr Strom erzeugen als dies mit konventionellen Windturbinen möglich wäre. Der „Drache“ fliegt in einer Höhe von 250 bis 600 Metern, wo Windgeschwindigkeiten von mehr als 3,5  Meter pro Sekunde herrschen.

Der hier durch die Turbinen produzierte Strom wird über ein Kabel, mit dem die fliegenden Windturbinen mit der Bodenstation verbunden sind, zur Erde geleitet.  Durch ein ebenfalls an der Bodenstation verankertes Seil kann das fliegende Windkraftwerk wieder zur Erde zurückgeholt werden. Die Turbinen sind übrigens wie Propeller gestaltet, was das Kraftwerk zu einer optischen Mischung aus Drachen und Propellerflugzeug werden lässt.

Google investiert erneut 75 Millionen US-Dollar in erneuerbare Energien

Google hat in einen von RPM Acess geplanten Windpark 75 Millionen US-Dollar investiert. Die Anlage in Green County im US-Bundesstaat Iowa soll eine Leistung von 50 Megawatt Strom haben und wird damit in der Lage sein mehr als 15.000 Haushalte mit Energie zu versorgen.  Einschließlich dieser Investition hat Google bereits fast 1 Milliarde Dollar in regenerative Energien investiert. Bisher wurden mit dem Geld zehn Windkraft- und Solaranlagen unterstützt. Die kombinierte Leistung der Anlagen beträgt 1,8 Gigawatt. Damit lassen sich rund 350.000 Haushalte mit Strom versorgen.
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