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Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie auf privater und gewerblicher Ebene sparen

Energie sparen ist wichtig, denn es schont die begrenzt verfügbaren Ressourcen und führt letztlich auch zu einem deutlichen Plus im Geldbeutel. Dabei kann zwischen dem Energie sparen auf privater und gewerblicher respektive unternehmerischer Ebene unterschieden werden. Die Ansätze ähneln sich, verlangen aber je nach Ausgangssituation eine unterschiedliche Herangehensweise.


Energie ist eine wertvolle Ressource mit der man nicht verschwenderischer als notwendig umgehen sollte. Bildquelle: lovelyday12 – 791446825 / Shutterstock.com

Privatleute können schon mit einfachen Mitteln Energie sparen

Energie sparen viele Leute schon von Natur aus – zumindest versuchen sie es. Es ist mittlerweile vielfach ins Bewusstsein vorgedrungen, dass sich die Verschwendung von Energie nachteilig im Geldbeutel bemerkbar macht. Doch wie kann man eigentlich ohne viel Aufwand jede Menge kosten sparen? Die wohl wichtigsten Quellen mit dem größten Einsparungspotenzial sind die folgenden:

  1. Licht
  2. Stand-by
  3. Heizen

Beim Licht können Energiesparlampen, die in der Anschaffung etwas teurer sind, langfristig für ein gutes Einsparungsergebnis sorgen. Sie verbrauchen nur knapp ein Fünftel derjenigen Energie, die normale Lampen für sich beanspruchen. Obendrein sollen sie laut den Versprechungen der Hersteller bis zu 15 Mal länger halten und dadurch den höheren Kaufpreis rechtfertigen. Verbraucher monieren im Gegenzug das vorzeitige Ausfallen des Leuchtmittels, doch vieles hängt hier auch von der konkreten Lampenmarke ab. Beim Stand-by hingegen sollte so oft wie möglich auf die Nutzung dieser Funktion verzichtet werden. Geräte, die kurzfristig nicht verwendet werden, können mittlerweile mit vertretbaren Zeiten wieder neu gestartet werden. Das Heizen stellt mitunter den größten Kostenpunkt dar, wobei es initial schon darauf ankommt, wie die Heizkörper überhaupt in den Räumen positioniert werden. Warme Luft soll sich nach Möglichkeit unter den Räumen verteilen können, was nicht gelingt, wenn die Geräte falsch aufgestellt sind. Wichtig ist zudem, die Temperaturen in der Küche und im Schlafzimmer niedriger zu halten. 

Auch die Geräte selbst tragen einiges zum Einsparen bei


Abgesehen davon, dass der Anwender viel zum Energie sparen beitragen kann, hängt einiges auch von den verwendeten Geräten ab. Bildquelle: Kostenko Maxim – 128911283 / Shutterstock.com

Auch wenn der Verbraucher in Sachen Energie sparen permanent das richtige Verhalten an den Tag legt, kann das Vorhaben misslingen, wenn die verwendeten Geräte so viel Energie fressen, dass es zu keinem nennenswerten Plus im Geldbeutel kommt. Standardgeräte, die viel Energie verbrauchen, wie zum Beispiel der Trockner, der Backofen oder auch der Herd sind immer mit einer Ausweisung der Energieeffizienzklasse versehen. Die Einteilung gliedert sich am Beispiel von Waschmaschinen wie folgt:

–  A

–  B

–  C

–  D

–  E

–  F

–  G

A besitzt einen sehr niedrigen Energieverbrauch, G hingegen einen sehr hohen. Diese, für den Verbraucher sehr hilfreiche Bewertung geht zurück auf einen EU-weiten Ansatz. Energiesparende Geräte sind selbstverständlich in der Anschaffung ebenfalls teurer als Geräte mit einer schlechten Bilanz. Argumentiert wird hier so ähnlich wie am Beispiel der Energiesparlampen. Auf lange Sicht, das heißt, wenn die Geräte auch lang genug halten, lohnt sich eine solche Anschaffung immer. Seit dem Jahr 2011 gibt es bei Elektrogeräten sogar eine besonders sparsame Klasse, die mit der Bezeichnung A+++ versehen ist. Auch die Abstufung darunter mit A++ und A+ ist inzwischen detaillierter gestaltet.

Unternehmen sollten zum Sparen den Maßnahmenkatalog beachten  

Während die private Seite beim Energie sparen nun beleuchtet worden ist, fragt sich, wie das Ganze in gewerblichen Unternehmen funktioniert. Die Einsparungspotenziale sind hier unterschiedlich hoch, lassen sich jedoch schnell aus der nachstehenden Tabelle entnehmen:

Maßnahme Potenzielle Ersparnis
Beleuchtung verändern 70,00%
Andere Wärmeversorgung 30,00%
Kühlung der Räume 30,00%

Wenig verwunderlich ist, dass bei der Art der Beleuchtung mit 70 Prozent das mit Abstand größte Potenzial hinsichtlich der Einsparungen vorhanden ist. Gerade in Büros brennen die Lampen an der Decke selbst an Sommertagen unaufhörlich, sodass man sich als Unternehmer zur adäquaten Beleuchtung lieber zu viele Gedanken, als zu wenig machen sollte. Schreibtischlampen und sonstige Leuchtmittel tun ihr Übriges bei dieser Rechnung dazu. Bei der Wärmeversorgung, die sich durchschnittlich auf etwa 6 bis 8 Monate im Jahr bezieht, stehen ebenfalls mehrere Hebel zur Verfügung, um Kosten zu sparen. Sowohl die Art der Beheizung als auch die Belieferung mit Heizmitteln können optimiert werden. In den heißen Sommermonaten hingegen liegt der Bedarf der Mitarbeiter eher bei einer vernünftigen Kühlung bzw. Klimatisierung der Büros. Das kann entweder als günstige Lösung mit aufgestellten oder an der Decke befestigten Ventilatoren geschehen oder – als teure Variante – per professioneller Klimaanlage, deren Kühlungsgrad die Mitarbeiter selbst regeln können.

Bildquellen:

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Günstige Strom- und Gasanbieter finden

Geld und Energie sparen im Alltag – Mit diesem Trick klappt es

Jedes Jahr müssen deutsche Haushalte Unsummen an Geld berappen, um ihre Strom- und Gaskosten zu begleichen. Die Jahresendabrechnung zählt zu den gefürchtetsten Briefen, die jährlich im Briefkasten auf einen warten. Dabei kann mit wenig Aufwand viel Geld gespart werden. Dieser Artikel zeigt, wie dies funktioniert.

Taschenrechner auf Rechnungen und Münzen
Bild: Endlich Energiekosten einsparen: Mit wenigen Kniffen Strom- und Gasrechnungen senken. Bildquelle: baloon111 – 141144247 / Shutterstock.com

Und jährlich grüßt die Energiekostenabrechnung. Für viele bedeutet die ungeliebte Benachrichtigung des Versorgers, die wohlbehütete Urlaubskasse angreifen zu müssen. Doch dies muss nicht sein. Denn dank des Internets ist es heutzutage problemlos und in wenigen Minuten möglich, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln und an günstigere Tarife zu gelangen.

Fakt ist allerdings, dass in Deutschland nur jeder Fünfte jemals seinen Versorger gewechselt hat. Circa 40 Prozent aller deutschen Haushalte beziehen Strom und Gas sogar vom Grundversorger und wissen womöglich gar nicht, dass diese den jeweils teuersten aller möglichen Tarife anbieten.

Doch woran liegt es, dass sich derartig viele Menschen günstigen Versorgern gegenüber ablehnend verhalten? Bekanntlich ist der Deutsche ja als Sparfuchs bekannt. Doch bei vielen ist es die Angst vor Betrug, unzureichender Datensicherheit im Internet oder ganz einfach das geringe Vertrauen in wenig bekannte Anbieter, die dazu führen, dass weitaus mehr für Gas und Strom bezahlt wird, als es eigentlich nötig ist.

Preise vergleichen – aber richtig!

Check24, Verivox oder wie sie alle heißen, Preisvergleichsseiten für Gas- und Stromanbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wer vor betrügerischen Machenschaften sicher sein möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei den bekannten Namen aus Radio und Fernsehen umsehen.

Doch auch hier lauern Fallstricke und der auf den ersten Blick so günstige Anbieter stellt sich in der Endkostenabrechnung als eher teurer Versorger heraus. Der Grund hierfür ist, dass die dargestellten Tarife oft nur für einen sehr kurzen Zeitraum garantiert werden.

Zusätzlich hübschen viele Versorger ihren Tarif mit Boni auf. Die Gelder holen sich die Anbieter aber durch überteuerte Tarife schnell wieder zurück. Damit dies nicht geschieht, folgend eine adäquate Schritt-für-Schritt-Anleitung, um tatsächlich den günstigsten Bereitsteller ausfindig zu machen:

  1. Einen Preisvergleich für die eigene Region am besten auf mehreren Preisvergleichsseiten durchführen und die besten Versorger plattformübergreifend miteinander vergleichen.
  1. Bei der Suche sollte die Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr begrenzt werden. Die Preisgarantie sollte auf denselben Zeitraum festgesetzt sein.
  1. Sofern Boni angeboten werden, ist auf die Bonusbedingungen zu achten. Wer zum Beispiel zum frühestmöglichen Zeitpunkt kündigt, läuft Gefahr, dass der Anbieter den Kunden einen Tag früher aus dem Vertrag entlässt, um den Bonus nicht auszahlen zu müssen. Diesen gibt es nämlich häufig erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt. Deswegen sollte man lieber erst nach dem ersten Belieferungsjahr kündigen oder beim Preisvergleich Bonusangebote direkt herausfiltern.

Übrigens lassen sich auf diese Weise auch kostengünstige ökologische Anbieter finden, die ihren Strom über Solarenergie oder Windenergie gewinnen. So hat jeder die Möglichkeit, bei aller Sparsamkeit trotzdem etwas für die Umwelt zu tun.

Wer im Übrigen langfristig sparen möchte, der muss bzw. sollte seinen Anbieter jährlich wechseln, da viele Konditionen eben nur ein Jahr garantiert werden. Dies ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, der Stundenlohn ist den Mehraufwand aber auf jeden Fall wert.

Ein Beispiel: Durchschnittlich kann ein vierköpfiger Familienhaushalt jährlich gegenüber den Tarifen des Grundversorgers mehrere hundert Euro sparen. Da lohnt sich der Wechsel allemal.