Schlagwort-Archive: EON

Was, wenn der Kohleausstieg kommt?

Wie lange es dauern wird und welchen Umsetzungsweg man wählt, steht noch nicht fest. Doch eines ist offenkundig sicher, der Kohleausstieg – möglicherweise unter Beibehaltung von Back-Up-Kapazitäten – wird kommen. Viele Stein- und Braunkohleregionen, wie die Lausitz, fragen sich schon jetzt, wie es dann weitergehen soll. Immerhin hängt ein großer Teil der lokalen Wirtschaft von der Kohlewirtschaft ab. Gut durchdachte Pläne sind also notwendig, um den Strukturwandel zum Erfolg zu führen. Was, wenn der Kohleausstieg kommt? weiterlesen

Energieriese Eon plant Rückzug aus dem Italien-Geschäft

Wie das Handelsblatt berichtet plant der Energieriese Eon offenbar sich aus dem Italien-Geschäft zurückzuziehen. Grund hierfür sind die hohen Steuern sowie die vergleichsweise schwache Nachfrage in Italien. Die italienische Eon Tochter gehört zu den fünf größten Energieanbietern Italiens und beschäftigt dort rund 1000 Mitarbeiter.

Vojtech Soukup - Fotolia.com
Vojtech Soukup – Fotolia.com

Erst 2007 war der Energieversorger Eon in das Italien-Geschäft eingestiegen. Nun will sich Eon aber offenbar wieder aus Italien zurückziehen und seine dortige Tochter verkaufen. Das berichtet zumindest das Handelsblatt unter Berufung auf Geschäftskreise. Grund für den geplanten Rückzug dürften in erster Linie die hohen italienischen Steuern sowie die vergleichsweise schwache Nachfrage in dem Land sein.

Dennoch befindet sich Eon offenbar noch in einer sehr frühen Phase des Rückzugs. Eon selbst bestätigte die Rückzugspläne bisher allerdings nicht. In Italien gehört Eon zu den fünf größten Energieanbietern, verfügt über 6000 Megawatt Kraftwerksleistung und beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter. Wie ein möglicher Rückzug in concreto aussehen könnte bleibt unklar. Der Wert der italienischen Eon Tochter wird von Experten auf rund 2 Milliarden Euro geschätzt.

Eon selbst befindet sich seit Jahren in einer Krise und schleppt einen anwachsenden Schuldenberg hinter sich her. Die Gesamtschuldenlast des Energieriesens beläuft sich mittlerweile bereits auf etwa 30 Milliarden Euro. Der Rückzug aus Italien könnte auch unter dem Gesichtspunkt der europäischen Neuausrichtung des Konzerns zu verstehen sein.

Eon zieht sich endgültig aus ausländischen Atomgeschäften zurück

Der deutsche Energiekonzern Eon hat sich aus seinem letzten ausländischen Atomprojekt zurückgezogen. So gab das Unternehmen am Freitag die Abgabe seiner 34-prozentigen Beteiligung an dem finnischen AKW-Unternehmen Fennovoima bekannt.  Abnehmer war ein finnisches Firmenkonsortium. Die Summe für die 34 Prozent wurde nicht bekannt gegeben. Zukünftig will sich Eon in Skandinavien auf Schweden und Dänemark konzentrieren, wobei das Hauptaugenmerk auf die erneuerbaren Energien gelegt werden soll.
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Eon muss alte Steinkohle-Kraftwerke abschalten

Am Donnerstag hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden, dass Eon zwei seiner alten Steinkohle-Kraftwerke schließen muss. Eon hatte zunächst vor die alten Kraftwerke Datteln und Herne bis zum Betrieb des neuen modernen Datteln IV weiterlaufen zu lassen. Der Bau der Anlage liegt seit einiger Zeit aufgrund juristischer Probleme auf Eis. Die Kraftwerke Datteln 1 bis 3 stammen aus dem Jahre 1962 und Shamrock/Herne ging bereits 1957 in Betrieb.
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Atom-Unternehmen Horizon von RWE und Eon verkauft

RWE und Eon haben ihr britisches Nuklearunternehmen Horizon verkauft und kommen somit bei ihrem Atomausstieg voran. Das britische Unternehmen wurde für rund 866 Millionen Euro von dem Japanischen Industriekonzern Hitachi übernommen. Eon und RWE besaßen vorher ungefähr jeweils die Hälfte des Unternehmens.
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Verbund Österreich bleibt doch im Türkeigeschäft

Verbund ist einer der größten Stromversorger in Österreich. Schon der Vergangenheit hat es bei der Nutzung erneuerbarer Energie enge Kooperationen mit dem in der Türkei ansässigen Versorger Sabanci gegeben. Das daraus resultierende Joint Venture hat konkrete Pläne zur Errichtung von Wasserkraftwerken in der Türkei mit einer Leistung von insgesamt 5.000 Megawatt bereits festgeschrieben. Auch die dafür notwendigen Finanzierungen sind unter Dach und Fach. Verbund Österreich bleibt doch im Türkeigeschäft weiterlesen