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Energieberatung im Mittelstand – welche Sparmaßnahmen sind möglich?

Die Kosten für Energie und damit vor allem für den primären Energieträger Strom sind in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Auch für die Zukunft ist davon auszugehen, dass die Strompreise nicht fallen werden, so dass sie einen nicht zu unterschätzendenden Posten für viele Unternehmen ausmachen. Mit Hilfe einer kompetenten Energieberatung lassen sich meist gerade im Mittelstand erhebliche Sparpotentiale aufdecken.

Der Energieverbrauch ist meist ein hoher Kostenfaktor in Unternehmen. Bildquelle: nito – 237828910 / Shutterstock.com

Mittelständler zählen in Deutschland zu den wichtigsten Unternehmen und haben oftmals andere Sorgen und Probleme, als es bei Großkonzernen der Fall ist. Für einen Mittelständler können die Energiekosten zum Beispiel sehr entscheidend sein, wenn sie sich ihre Firmenausgaben anschauen. Obwohl bestimmte Industrien sogar vom Vergünstigen profitieren, sind die Energiekosten meist ein Posten, der in seinem Umfang steigt und deutlich teurer wird, als es den meisten Firmen lieb ist.
Wer zum Ziel hat, im eigenen Unternehmen durch eine Energieberatung die Kosten zu senken, indem er Einsparpotentiale aufdeckt, der kann langfristig davon profitieren und die eigenen Erträge steigern.

Welchen Vorteil bietet eine professionelle Energieberatung?

Ein Energieberater kann das komplette Unternehmen hinsichtlich des Energieverbrauches unter die Lupe nehmen und Schwachstellen durchleuchten. Dabei handelt es sich nicht nur um Verbraucher, die Strom benötigen, sondern zum Beispiel auch um Unternehmen, die die Heizkosten senken möchten.
Gerade in produzierenden Betrieben gibt es häufig ein enormes Potential, das den meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gar nicht bewusst ist. Durch die Veränderung von Produktionsabläufen ist es möglich, hohe Kosten einzusparen.
Es gibt Energieberater, die sich darauf spezialisiert haben, Unternehmen zu beraten und wissen, wie sie ihre Kosten im Unternehmen reduzieren können. Je nachdem, in welcher Branche die Unternehmen tätig sind, gibt es unterschiedliche Einsparpotentiale.
Nicht nur in produzierenden Betrieben, sondern zum Beispiel auch bei Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche gibt es Optionen, den Energieverbrauch zu senken. Gleiches gilt auch für Handelsunternehmen. Zu berücksichtigen ist, dass auch der Einsatz von regenerativer Energie eine Rolle spielen kann, wenn es darum geht, die Energiekosten langfristig zu senken. Wer z.B. über ein großes Betriebsgelände verfügt, kann langfristig selbst Strom erzeugen – zum Beispiel über Solarkollektoren, die auf den Dächern der Betriebsstätte aufgebaut werden.

Beispiele für Energiesparpotentiale in Unternehmen:

In produzierenden und verarbeitenden Betrieben werden häufig Maschinen, Öfen oder Anlagen benutzt, die in ihrem Betrieb eine Menge an Wärme erzeugen. Diese Wärme wird in vielen Fällen ungenutzt in die Umwelt abgegeben, kann jedoch meist mit geringem Aufwand genutzt werden. Oftmals werden sogar Kühlsysteme eingesetzt, um Anlagen zu kühlen und die überflüssige Wärme abzuführen.
In der Praxis ist es möglich, dass die Wärme aber z.B. auch zum Betrieb der eigenen Heizung und zum Erwärmen von Wasser genutzt werden kann. Wer es schafft, durch einen Anlagenbauer die eigenen Produktionsstätten mit der Heizanlage zu verknüpfen, ist in der Lage, ein entsprechendes Einsparpotential zu generieren und somit dafür zu sorgen, dass die Energiekosten deutlich gesenkt werden können. In der Praxis ist es möglich, dass z.B. Heizungsrohre durch Anlagen geführt werden, die eine gewisse Wärme erzeugen. Das in den Rohren geführte Wasser kann genutzt werden, um in einem Wasserspeicher z.B. Trinkwasser bzw. Nutzwasser zu erwärmen. Solche Vorrichtungen werden in einigen Firmen bereits genutzt, oftmals sind es jedoch gerade kleinere oder mittelständische Betriebe, die von diesen Möglichkeiten nichts wissen.

• Abwärme von Anlagen und Maschinen nutzen – z.B. zur Heizwassererwärmung
• Dachflächen zur Stromerzeugung nutzen
• LED Beleuchtung zum Sparen von Strom nutzen

Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung von Solarenergie, was zum Beispiel auf den Dächern von Produktionshallen möglich ist. Zahlreiche Firmen verfügen über große Firmengelände und Hallen, deren Dächer ideal geeignet sind, um Solarkollektoren aufzustellen. Anzumerken ist, dass es sich heutzutage lohnen kann, diesen Strom selbst zu verwenden und diesen in die eigenen Anlagen zu leiten. Gerade bei Betrieben, die tagsüber, wenn der Strom produziert wird, auch ihre Produktionsanlagen nutzen, lässt sich somit eine Menge an Stromkosten einsparen.

LED Beleuchtung in Büros und auf Betriebsgeländen

Ein weiteres langfristiges Sparpotential ergibt sich meist durch die Beleuchtung in Firmen. Wer große Hofanlagen oder Produktionsflächen beleuchten möchte und mit alter Technik arbeitet, verbraucht in der Regel ein Vielfaches dessen an Strom, als wenn er z.B. mit modernen LED Strahlern arbeitet. Der Kauf der LED Beleuchtung hat sich meist schon nach kurzer Zeit amortisiert, so dass es sich in jedem Fall lohnt, in eine Energieberatung zu investieren.

Wer in der Energieversorgung etwas ändern möchte, kann durch einen Preisvergleich ebenfalls satte Rabatte erzielen. Gerade Unternehmen, die oftmals große Mengen an Energie verbrauchen, können somit Ersparnisse erzielen.

Das einmalige Bezahlen eines professionellen Energieberaters kann ebenfalls nachhaltig und vor allem langfristig zu deutlichen Vorteilen und Einsparpotentialen führen. Ein wesentlicher Vorteil von professionellen Energieberatern besteht darin, dass diese meist Erfahrungen haben und schon viele Betriebe gesehen haben, was dazu führt, dass schnell auffällt, wo Energie eingespart werden kann.
Bildquelle: nito – 237828910 / Shutterstock.com