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Kochen mit Sonnenenergie? – Die Vor- und Nachteile von Solarkochern

Auch wenn die meisten Menschen in puncto regenerative Energien im Alltag meist nur die Stromgewinnung durch eigene Solarmodule auf dem Schirm haben, gibt es eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten wie sich etwa die Sonnenenergie im Alltag nutzen lässt. Auf fast spielerische Weise lässt sich mit diesen Methoden der Energieverbrauch reduzieren.

Gerade im Sommer bieten sich beispielsweise sogenannte „Solarkocher“ an, die die Energie der Sonne nutzen, um Lebensmittel zu erwärmen. Die meist verbreitete Variante dieser Solarkocher dürften die Parabolspiegel-Solarkocher sein. Durch eine Vielzahl an geschickt angebrachten Spiegeln bringt es diese Art von Solarkochern auf bis zu 700 Watt, was einer Temperatur von um die 300 Grad entspricht und im Sommer beispielsweise ein einwandfreies Grillen ganz ohne Kohle oder Strom ermöglicht. Eine weitere Variante an Solarkochern ist der „Kochkasten“, der immerhin Temperaturen von 180 Grad erreicht und in dem Speisen über eine längere Zeit fast ohne Aufsicht gegart bzw. gekocht werden können.

Die Geräte gibt es für etwa 400 Euro zu kaufen – eine Investition, die sich langfristig vor allem in den Sommermonaten lohnen dürfte, da man so beim Kochen ganz ohne Energie auskommt. Der Nachteil der Solarkocher liegt aber auf der Hand: Bei bewölktem Himmel und in den Wintermonaten reicht die Sonnenenergie in der Regel nicht aus, um die Speisen auf eine angemessene Temperatur zu erhitzen. Außerdem benötigen die Geräte eine vergleichsweise lange Zeit, bis sie eine kochfertige Temperatur erreicht haben. Ein weiteres Manko: Bei Wind verlieren die Solarkocher viel Energie, sodass man sich zusätzlich um einen entsprechenden Windschutz kümmern sollte.

Energiespartipp für den Sommeranfang

Langsam aber sicher nähert sich der Sommer: Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und die täglichen Sonnenstunden nehmen deutlich zu. In Sachen Energie heißt das für viele Haushalte deutlich niedrigere Kosten, denn die Heiz- und Stromkosten im kalten, lichtarmen Winter nehmen traditionell einen großen Teil der jährlichen Energiekosten ein. Angesichts der in der warmen Jahreszeit deutlich sinkenden Energiekosten ist die Versuchung groß den noch bestehenden Kosten wenig Beachtung zu schenken. Dabei lässt sich gerade im Sommer mit vergleichsweise wenig Aufwand viel Energie sparen – was sich nicht zuletzt auch im Geldbeutel bemerkbar macht.

Der augenscheinlichste Punkt, an dem sich im Sommer sparen lässt, ist an der Klimatisierung von Haus, Wohnung oder Büro. Je intensiver die Sonnenstrahlen in die Wohnung gelangen, desto schneller heizt sich dies auf, was logischerweise zu einem höheren Energieverbrauch der Klimaanlage führt. Dabei kann man mit einem geeigneten Sonnenschutz das Aufheizen der Wohnung zu einem nicht unbedeutenden Grad verhindern. Moderne Rollos und Plissees wirken hier bereits Wunder, am effektivsten sind allerdings Außenjalousien, die verhindern, dass die Sonneneinstrahlung überhaupt an die Fenster gelangt. Wie Untersuchungen gezeigt haben lässt sich der Kühlenergiebedarf auf diese Weise um beeindruckende 85 bis 95 Prozent senken. Ein imposanter Wert, der sich innerhalb kürzester Zeit auch in der Haushaltskasse bemerkbar machen dürfte. Nähere Infos zu dem Thema gibt es auf den Seiten von Rollomeister.de.

Eine intelligente Sonnenschutzanlage hilft – richtig platziert – übrigens in doppelter Hinsicht beim Energie sparen. So spart man einerseits Strom beim Betreiben der Klimaanlage, andererseits kann durch ein geschicktes Anbringen der Sonnenschutzanlage die Raumbeleuchtung optimiert werden. Zusätzliche künstliche Beleuchtungsquellen und Stromfresser werden so überflüssig.