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Die Deutschen und das Elektroauto – Skepsis überwiegt

2020 sollen eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. So will es zumindest die Bundesregierung, die für verschiedene Projekte im Bereich der Elektromobilität milliardenschwere Subventionen bereitstellt. Sogar ein eigenes Elektromobilitätsgesetz wurde im September 2014 beschlossen, weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit. Die Deutschen tun sich schwer mit der alternativen Mobilität und strafen die Thematik entweder mit weitgehender Desinteresse oder harscher Kritik. Dieses Verhalten ist durchaus nachvollziehbar, denn alles was den Deutschen liebstes Kind, das Auto, betrifft, wird mit Argwohn betrachtet. Das fängt beim Sprit an und hört eben beim E-Auto auf. Schon die allmähliche Umstellung des Kraftstoffs an Tankstellen auf Bioethanol hat für eine vehemente Debatte gesorgt. Wie soll es also schaffbar werden, die Deutschen künftig davon zu überzeugen völlig spritfrei zu fahren? Hier ist ein gesellschaftlicher Konsens wichtig, denn ansonsten wird die deutsche Automobilindustrie ihren jetzigen Status künftig verlieren. Die Deutschen und das Elektroauto – Skepsis überwiegt weiterlesen

Smart Electric Drive ist meistverkauftes Elektroauto im September

Der Smart Electric Drive hat sich im September 2013 zum meistverkauften Elektroauto in Deutschland entwickelt. Das Modell wurde immerhin 142 Mal verkauft. Abgeschlagen auf Platz 2 liegt der Renault Zoe mit 57 verkauften Modellen und der Nissan Leaf mit insgesamt 55 Neuzulassungen.

© Petair - Fotolia.com
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Im September 2013 konnte sich der Smart Electric Drive mit Abstand an die Spitze der meistverkauften Elektroautos in Deutschland setzen. Auf Platz 2 liegt mit weniger als halb so vielen Neuzulassungen der Renault Zoe mit insgesamt 57 Neuzulassungen, dicht gefolgt von dem Nissan Leaf, der sich im September immerhin 55 Mal verkaufte.

Die Verkaufszahlen sind allerdings insgesamt ernüchternd. Zu dem erklärten Ziel der Bundesregierung bis 2020 mehr als eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, scheint es noch ein weiter Weg zu sein. Nicht verwunderlich also, dass verschiedene Studien und Experten diesem Ziel kritisch gegenüber stehen. So geht etwa aus einer aktuellen DLR-Studie hervor, dass das Erreichen der Millionen-Marke bis 2020 wenig wahrscheinlich ist.

Hoffnung macht dagegen BMW, dessen Elektroauto BMW i3 im November in den Handel kommen wird. Bei dem BMW i3 handelt es sich um ein reines Elektroauto, dessen Karosserie aus Karbon besteht. Karbon gilt in der Automobilbranche schon lange als Wunderwerkstoff, da es robuster als herkömmliches Metall ist und gleichzeitig sehr wenig wiegt. So ist es möglich das Mehrgewicht der schweren Batterien der Elektroautos auszugleichen, sodass die entsprechenden Elektrofahrzeuge eine gewisse Sportlichkeit aufweisen. Obwohl der BMW i3 noch nicht offiziell im Handel erhältlich ist, gab es im September 2013 bereits 51 Neuzulassungen des Wagens.

Energiekonzerne bremsen Ausbau der Ladepunkte für Elektroautos

Deutsche Energiekonzerne wie RWE wollen deutlich weniger Strom-Tankstellen für Elektrofahrzeuge installieren als ursprünglich geplant. Grund ist die sehr langsame Verbreitung von Elektroautos in Europa. Bislang fahren nur rund 7000 Elektroautos auf deutschen Straßen. Zudem nutzen die meisten Fahrer von Elektroautos hauptsächlich Ladestationen in der eigenen Garage.

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Dass die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschland wesentlich schleppender voran geht als erwartet, ist längst kein Geheimnis mehr. Nun reagieren die großen Energiekonzerne wie RWE und drosseln den Ausbau der Ladepunkte für Elektroautos. So sagte Marcus Groll, der Leiter des Bereichs Vertrieb Elektromobilität bei RWE, gegenüber dem Handelsblatt: „Wir haben das Tempo etwas gedrosselt, weil sich der Markt langsamer entwickelt hat.“

Aktuell unterhält RWE in Europa rund 2700 Ladestationen für Elektrofahrzeuge, 1700 davon alleine in Deutschland. Die Auslastung der Ladesäulen ist angesichts der geringen Zahl an Elektroautos allerdings denkbar gering. So waren Anfang des Jahres gerade mal rund 7000 Elektroautos in Deutschland registriert. Hierzu heißt es bei RWE: „An der Ladeinfrastruktur liegt es in Deutschland nicht. Jetzt müssen größere Stückzahlen an E-Autos her, damit die Auslastung ansteigt.“ Hinzu kommt, dass viele Elektroautobesitzer ihre Batterien in der eigenen Garage laden und die bestehende Ladeinfrastruktur kaum nutzen.

Trotz der aktuell sehr langsamen Verbreitung der Elektromobilität hält die Bundesregierung weiterhin an ihrem Ziel fest bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben. Anschaffungs-Prämien für die vergleichsweise teuren E-Autos sind allerdings nicht in Planung. Auch BMW glaubt weiterhin an den Erfolg der Elektromobilität. Ab November wird das Elektroautos BMW i3 zu kaufen sein. Es bleibt abzuwarten, ob es BMW gelingt die momentan vorherrschende Zurückhaltung der Deutschen im Bereich E-Mobilität zu durchbrechen.

Serienproduktion des BMW i3 hat begonnen

Am Mittwoch startete die Serienproduktion des BMW i3 – ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von BMW. Das erste reine Elektroauto aus dem Hause BMW soll bereits im November 2013 auf den Markt kommen und die deutsche Automobillandschaft revolutionieren. Ein riskantes Spiel für BMW, dessen Erfolgsaussichten noch ungewiss sind.

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Am vergangenen Mittwoch startete die Serienproduktion des BMW i3 im BMW Werk in Leipzig. Dieses wurde eigens zur künftigen Herstellung des Elektroautos erweitert. Allein in diese Werkserweiterung steckte BMW rund 400 Millionen Euro. Eine gewaltige Summe, aber dennoch nur ein Bruchteil dessen, was BMW bereits in die Entwicklung des i3 gesteckt hat. Das Elektroauto ist ein Milliardenprojekt, mit dem BMW die Automobillandschaft revolutionieren möchte.

Gerade die serienmäßige Verwendung des sehr teuren Wunderwerkstoffs Karbon, der leichter und robuster als herkömmliches Metall ist, kostet. Umso wichtiger ist es, dass sich der BMW i3 auch verkauft. Dessen Zukunftsaussichten sind allerdings bestenfalls ungewiss, denn aktuell ist die Akzeptanz von Elektroautos noch nicht besonders groß. Geringe Reichweiten, hohe Anschaffungspreise und lange Ladezeiten schrecken bislang noch viele Autokäufer ab. Nun liegt es an BMW dieses Bild zu ändern und Elektroautos als alltagstaugliche, durchaus sportliche und „normale“ Autos, die keineswegs nur für „Ökos“ geeignet sind, zu etablieren. Gelingt dies nicht, hat BMW Milliarden in den Sand gesetzt.

Bei dem Start der Serienproduktion des BMW i3 im Leipziger Werk gab man sich indes betont optimistisch. So sagte Produktionsvorstand Harald Krüger: „Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens. Mit dem BMW i3 schreiben wir Geschichte. Wir bringen nicht nur unser erstes Elektrofahrzeug auf die Straße, sondern definieren auch Nachhaltigkeit in Bezug auf individuelle Mobilität mit wegweisenden Technologien und Prozessen vollkommen neu.“

DLR-Studie: Eine Million Elektroautos bis 2020 unerreichbar?

Nach einer aktuellen Studie des DLR soll die Zahl der reinen Elektroautos bis 2020 längst nicht so hoch ausfallen wie bislang erwartet. Die überwiegende Mehrzahl der Fahrzeuge soll nach wie vor mit Benzin und Diesel als Energieträger fahren. Das erklärte Ziel der Bundesregierung bis 2020 auf einen Anteil von einer Million Elektroautos in Deutschland zu kommen würde damit weit verfehlt werden.

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Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird der Ausbau der Elektromobilität auch zukünftig schleppend vorangehen. Die Analyse der Automobillandschaft und der gegebenen Infrastruktur führt das DLR zu dem Ergebnis, dass auch 2020 Diesel und Bezin bei der überwiegenden Mehrzahl der Fahrzeuge weiterhin als Energieträger genutzt werde. Die Effizienz der Verbrennungsmotoren dürfte aber deutlich zunehmen. Diese Prognose steht damit in starkem Widerspruch zu den Zielen der Bundesregierung, die bis 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland haben möchte – ein Ziel an dem nach wie vor festgehalten wird.

Grund für die schleppende Verbreitung der Elektromobilität sind noch immer vorhandene Hürden, die sich nur langsam beseitigen lassen werden. Ein großes Manko von Elektrofahrzeugen sind etwa deren noch immer geringe Reichweite, der hohe Anschaffungspreis, die schweren Batterien und die langen Ladezeiten. Hinzu kommt, dass auch die Infrastruktur an Schnellladesäulen noch kaum ausgebaut ist. Eine entsprechende, flächendeckende Infrastruktur dürfte auch in den nächsten Jahren noch nicht gegeben sein.

Grund zum Optimismus liefert dagegen die Automobilindustrie, die teilweise verstärkt in die E-Mobilität investiert. So verzeichnet der US-amerikanische Hersteller Tesla beispielsweise stark steigende Absätze und auch BMW gibt sich hinsichtlich des Marktstarts des Elektroautos BMW i3 im November 2013 optimistisch.

BMW enthüllt das BMW i3 Elektro-Serienmodell

Nach Jahren der Spekulationen hat BMW nun endlich sein Elektroauto BMW i3 in den Weltmetropolen New York, Peking und London enthüllt. Neuigkeiten zu den Daten des Wagens gab es allerdings wenige. Der BMW i3 ist das erste serienmäßig hergestellte Elektroauto von BMW.

Nachdem die Gerüchteküche um den BMW i3 schon seit Jahren am brodeln war, lüftete BMW gestern das große Geheimnis um den rein elektrisch betriebenen Wagen. Große Überraschungen gab es allerdings keine, gab BMW doch bereits im Vorfeld die wichtigsten Zahlen und Fakten zu dem i3 bekannt. So hat der Wagen eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer, was sich in der Branche durchaus sehen lassen kann. Der Motor bringt es auf 170 PS und beschleunigt das Auto von 0 auf 100 km/h in 7,2 Sekunden. Der Basispreis der BMW i3 wird sich auf rund 35.000 belaufen.

Eine Neuigkeit erfuhr man im Rahmen der offiziellen i3 Enthüllung dann aber doch: Der BMW i3 Range Extender, der die durchschnittliche Reichweite des Wagens verdoppelt, wird für rund 39.500 Euro zu haben sein. Das besondere an dem BMW i3 ist dessen komplett aus Karbon gefertigte Karosserie. Karbon ist sowohl robust als auch leicht und erlaubt es damit das Gewicht der schweren Elektro-Akkus auszugleichen, was sich in einem deutlich agileren Fahrverhalten äußert. Ab November 2013 wird der BMW auf dem Markt erhältlich sein.

BMW eröffnet Schnellladesäule in München

BMW hat in München seine erste Schnellladesäule für Elektroautos eröffnet. An der von der Bundesregierung geförderten Station können Elektroautos innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden. Die Reichweite der Elektrowagen lässt sich so deutlich erhöhen.

Größtes Manko von Elektrowagen ist bislang die geringe Reichweite der klimaneutralen Autos. Um die Anschaffung eines entsprechenden Wagens attraktiver zu machen, soll in der nächsten Zeit daher ein Netz aus Schnelladesäulen in Großstädten und Ballungszentren entstehen, an denen die Batterie der Elektroautos vergleichsweise schnell wieder aufgeladen werden kann. In München hat BMW jetzt seine erste Schnellladesäule in Betrieb genommen. Diese ermöglicht es die Batterie von Elektrowagen innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent aufzuladen.

Der Bau der Schnellladesäule wurde vom Bund gefördert. BMW ist viel am Ausbau eines Schnellladesäulen-Netzes gelegen, da der Autobauer schon Mitte November seinen ersten Elektrowagen BMW i3 auf den Markt bringen wird. Erst kürzlich veröffentlichte BMW einen ersten Teaser-Trailer zu dem Elektrowagen und kündigte an den i3 am 29. Juli erstmals der Öffentlichkeit präsentieren zu wollen. Schnellladesäulen richten sich vor allem an Fahrer von Elektrowagen, die keine Möglichkeit haben ihr Auto zuhause aufzuladen. Die Bedenken über die geringe Reichweite von Elektrowagen sollen so zerstreut werden. Der BMW i3 soll mit voll geladener Batterie eine Reichweite von rund 160 Kilometern haben.

BMW i3: Premiere schon am 29. Juli

Die Premiere des ambitionierten Elektroautos BMW i3 wird schon am 29. Juli stattfinden. Das geht aus einem von BMW veröffentlichten Teaser-Video hervor. Wenige Wochen später wird der BMW i3 auf der IAA vorgestellt werden. In den Handel kommt der Wagen voraussichtlich Mitte November.

Wie aus einem Teaser-Video hervorgeht, das BMW jetzt veröffentlicht hat, wird der BMW i3 schon am 29. Juli offiziell enthüllt werden. Bisher existieren nur Bilder der Konzeptstudie BMW i3 – der verkaufsfertige Wagen wurde noch nicht präsentiert. Bei dem BMW i3 handelt es sich um ein ambitioniertes Elektroauto, in dessen Entwicklung BMW viel Zeit und mehrere Milliarden Euro investiert hat. Anders als viele konkurrierende Elektrowagen, soll sich der BMW mit seiner Leichtigkeit auszeichnen, die sowohl das Zurücklegen vergleichsweise großer Distanzen ohne Aufladen der Batterie als auch hohe Geschwindigkeiten ermöglichen soll. Hierzu wurde die Karosserie in einem aufwendigen Entwicklungsverfahren komplett aus Karbon gefertigt. Karbon ist – anders als vergleichbare Metalle – sehr leicht und extrem robust.

Bilder des BMW i3 werden in dem Teaser-Video nicht gezeigt, stattdessen soll die „Vorfreude“ auf den Wagen erhöht werden. Wenige Wochen nach der Premiere Ende Juli wird der BMW i3 auch auf der IAA 2013 zu sehen sein. Der voraussichtliche Verkaufsstart des Elektrowagens ist Mitte Mai. Der genaue Preis des Wagens ist noch nicht bekannt, BMW hatte jedoch angekündigt diesen unter 40.000 Euro halten zu wollen. Der BMW i3 richtet sich vor allem an Pendler in urbanen Ballungszentren, die in erster Linie kurze Strecken zurücklegen müssen. Auf den Markt kommen wird der BMW i3 zudem als BMW i3 REX Range Extender. In diesem ist ein zusätzlicher Zweizylinder-Motor integriert, der genutzt werden kann, um die Batterie wieder aufzuladen. So können auch längere Distanzen mit dem Wagen zurückgelegt werden.