Studie „Energiewelt Ost 2013“ – hohe Akzeptanz der Energiewende in Ostdeutschland

admin 18. Juli 2013 0


Die Studie „Energiewelt Ost 2013“ der enviaM-Gruppe zeigt eine hohe Akzeptanz der Energiewende in der ostdeutschen Bevölkerung. Eine weitere Erhöhung der Stromkosten zu Gunsten der Energiewende lehnt die Mehrheit jedoch ab. Ostdeutsche Unternehmen stehen der Energiewende dagegen kritischer gegenüber.

Im Rahmen der Studie „Energiewelt Ost 2013“ befragte die enviaM-Gruppe 1650 Haushalte, 674 Kommunen und 135 Unternehmen in Ostdeutschland über die Akzeptanz der Energiewende. Die Befragung erfolgte sowohl telefonisch als auch schriftlich. Ähnlich wie eine Vorgängerstudie ist die Akzeptanz der Energiewende in Ostdeutschland nach wie vor sehr hoch. So befürworten 76% der privaten Haushalte und 71% der Kommunen die „Energiewende und die damit zusammenhängenden Maßnahmen“. Kritischer zeigen sich dagegen die Unternehmen. Hier liegt die Zustimmung nur noch bei 47%.

Sorgenvoll betrachten zahlreiche private Haushalte dagegen den steigenden Strompreis. Vor allem sozial schwächere Haushalte befürchten bei weiteren Erhöhungen ihren Strompreis nicht mehr bezahlen zu können. Auf den Punkt bringen lässt sich das Ergebnis der Studie mit der Aussage „Energiewende ja, aber es darf nicht mehr teurer werden.“

Carl-Ernst Giesting, enviaM-Vorstandsvorsitzender, fasst zusammen: „Die Studie zeigt klar und deutlich, welche Herausforderungen Bürger, Unternehmen und Kommunen in Ostdeutschland für den Erfolg der Energiewende sehen. Die Politik ist aufgefordert, die Kosten für den Umbau der Energieversorgung umgehend zu dämpfen. Vorrangig ist vor allem eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, damit die Strompreise nicht weiter steigen.“ Die enviaM-Gruppe gilt als führender regionaler Energiedienstleister in Ostdeutschland.

Befürworten Sie die Energiewende und die damit zusammenhängenden Maßnahmen?

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