Stromsparen mit intelligenter Netztechnologie

admin 21. Januar 2013 0


Nach einer vierjährigen Laufzeit geht das Forschungsprojekt “E-Energy – Smart Energy made in Germany” zu Ende.  Das von der Bundesregierung mit 60 Millionen Euro geförderte Programm hat die Auswirkung von intelligent gesteuerten Stromnetzwerken für den privaten Haushalt untersucht.

Die Projektleiter stellten ihre Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz in Berlin vor. So wurden in sechs  Regionen Versuche und Tests durchgeführt, an denen sich tausende von Haushalten beteiligten. Durch sogenannte  Smart-Grids konnte der Energieverbrauch reduziert werden. Je nach Größe der Nachfrage war es möglich bis zu zehn Prozent Energie einzusparen, bei Gewerbetrieben waren es sogar bis zu 20 Prozent

Intelligente Netze, also Netze die Informations- und Kommunikationstechnologie(IKT) nutzen, werden zukünftig eine wichtige Rolle für den Ausbau erneuerbarer Energien bilden. Durch den stetigen Ausbau von regenerativen Energien und werden immer mehr Menschen nicht nur Verbraucher, sondern auch Verkäufer, sogenannte “Prosumer”. Diese Prosumer speisen ihren überschüssigen Strom in das öffentliche Netz und beziehen aus diesem wieder, wenn ihre Produktion schwächer wird.

Mit dem Ergebnis des “E-Energy”-Projektes wird klar, dass es nicht nur wichtig ist die großen innerdeutschen Netze auszubauen, sondern auch die lokalen Verteilernetze zu modernisieren. Bei den Tests wurde auch deutlich, dass die Verbraucher großen Informationsbedarf hatten. Auf der Basis der Erkenntnisse aus dem “E-Energy – Smart Energy made in Germany”-Projekt, sollen zukünftige Förderprogramme wie “Zukunftsfähige Netze” aufbauen.  Das neue Projekt wurde am 14.Januar ins Leben gerufen und wird in den nächsten Jahren mit einer Förderung von 150 Millionen Euro vom Bundeswirtschafts-, Bundesumwelt- und Bundesbildungsministerium arbeiten.