Solarworld-Rettungsversuch: Asbeck gibt sich optimistisch

admin 5. August 2013 0


Frank Asbeck, der Chef des Unternehmens Solarworld, zeigt sich optimistisch was die Zukunft seines angeschlagenen Konzerns angeht. Nachdem die Abstimmung über einen Rettungsplan, aufgrund zu wenig anwesender Investoren, im Juli fehlschlug, ist Asbeck fest davon überzeugt, dass bei der Gläubigerversammlung an diesem Montag eine Zustimmung erreicht werden wird.

Nachdem die erste Abstimmung über einen möglichen Rettungsplan für das stark angeschlagene Unternehmen Solarworld im Juli gescheitert war, ist für heute die nächste Gläubigerversammlung angesetzt. Solarworld-Chef Frank Asbeck äußerte sich im Vorfeld zuversichtlich und glaubt, dass sowohl die notwendige Teilnahmequote von 25% der Investoren als auch die erforderliche Zustimmungsquote von 75% der Anwesenden erreicht wird. Gegenüber dem WDR sagte Asbeck: „Ich bin 100 Prozent sicher, dass das klappt.“ Neben der Gläubigerversammlung am Montag, wird es auch am Dienstag eine Abstimmung sowie eine außerordentliche Hauptversammlung am Mittwoch geben.

Solarworld galt einst als Vorzeigeunternehmen der boomenden Solarbranche. Nach Einsetzen der Solarkrise rutschte das Unternehmen allmählich aber immer weiter in die roten Zahlen und türmte einen Schuldenberg von mehr als 900 Millionen Euro auf. Um den Konzern zu retten, ist ein scharfer Schuldenschnitt nötig. Die Investoren sollen dabei auf 55 Prozent ihres investierten Geldes verzichten und dafür Solarworld-Aktien erhalten. Zudem wird sich ein Investor aus Katar mit 35 Millionen Euro an Solarworld beteiligen. Darüber hinaus plant Asbeck 10 Millionen Euro seines Privatvermögens in sein angeschlagenes Unternehmen zu investieren. Die erforderliche Zustimmung von den Banken hat Solarworld bereits erhalten.