Solarmarkt in Europa bleibt schwach

Tim 8. November 2013 0


Der europäische Solarmarkt schwächelt. Laut einer Analyse des US-Analysten NPD Solarbuzz ging die Solarnachfrage von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal deutlich zurück. Im kommenden Jahr soll sich die Solarnachfrage zwar stabilisieren, allerdings auf niedrigerem Niveau als bisher. Deutschland steht beim Zubau an Solarenergie europaweit auf Platz 1.

© Smileus - Fotolia.com

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Dass der europäische Solarmarkt schwächelt, ist längst kein Geheimnis mehr. Laut einer Marktanalyse des US-Analysehauses NPD Solarbuzz ging der Zubau an Solarenergie zwischen Juli und September 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal deutlich zurück. So lag der Zubau in dem Quartal europaweit nur noch bei 2,5 Gigawatt, was deutlich weniger ist als noch im Vorjahreszeitraum.

Bis Jahresende dürften angesichts der aktuellen Zahlen rund 10,5 Gigawatt Solarleistung in Europa neu zugebaut werden. Das wären etwa 37 Prozent weniger als noch 2012. NPD Solarbuzz geht zwar davon aus, dass sich die Solarnachfrage langfristig stabilisieren wird, diese dürfte sich allerdings deutlich unter dem bisherigen Niveau einpendeln. So dürften in der ersten Jahreshälfte 2014 rund 5 Gigawatt zugebaut werden.

Deutschland bleibt in Europa nach wie vor auf Platz 1, was den Zubau an Solarenergie angeht. So hat Deutschland einen Anteil von etwa 40 Prozent am europäischen Solarmarkt. Die vier Länder Deutschland, Italien, Großbritannien und Spanien sind zusammen für mehr als 75 Prozent der gesamteuropäischen Solarnachfrage verantwortlich. Allmählich nähert sich Europa damit dem Zubauvolumen Chinas in Sachen Solarenergie an. Schon im kommenden Jahr könnte China Europa in dieser Hinsicht aber übertreffen.


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