Shell setzt weiterhin auf riskante Öl-Förderprojekte

admin 1. Februar 2013 1


Dieses Jahr will der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch/Shell rund 33 Milliarden Euro für die Erkundung von Öl- und Gasfeldern investieren. So sollen auch in umstrittenen Regionen, wie Alaska und Nigeria, nach Ressourcen gesucht werden. In beiden Regionen kam es schon zuvor für Shell zu Problemen. In Nigeria wurde erst am Mittwoch eine Tochterfirma Shells zu einer Schadensersatzstrafe vom Gerichtshof in Den Haag verurteilt.

Zudem lief zu Anfang des Jahres, eine Öl-Bohrinsel des Unternehmensvor der Küste auf Land auf. Glücklicherweise kam es zu keinen Schäden an der Bohrinsel, die einen Ölaustritt verursachten. Im vierten Quartal des Jahres 2012 konnte Shell ein Plus von 15 Prozent aufweisen. So lag der Gewinn bei rund 5,58 Milliarden US-Dollar, weniger als die 6,2 Milliarden US-Dollar, die von den Experten erwartet wurden. Insgesamt musste Shell mit einem Gewinnrückgang von knapp 14 Prozent auf 26,59 Milliarden US-Dollar zurechtkommen. Gründe hierfür waren vor allem die niedrigen Öl- und Gaspreise zu Beginn der ersten Hälfte des Jahres.

Trotz des “ungewissen” Ausblicks, kann der Konzern sich nach eigenen Angaben in einigen Märkten eine höhere Dividende leisten. Dies wird vor allem durch die vielen neuen Projekte ermöglicht, die der Konzern vorantreibt.


  • http://www.klimaschutz-energie.de Steffen

    Es sind immer wieder genau dieselben Firmen, die mit solcher Profitgier und Gedankenlosigkeit auffallen! Es ist eine Schande, dass die Verantwortlichen nichts aus bisherigen Vorfällen gelernt haben und scheinbar nicht zu einem Umdenken gezwungen werden können.