Serienproduktion des BMW i3 hat begonnen

Tim 22. September 2013 0


Am Mittwoch startete die Serienproduktion des BMW i3 – ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von BMW. Das erste reine Elektroauto aus dem Hause BMW soll bereits im November 2013 auf den Markt kommen und die deutsche Automobillandschaft revolutionieren. Ein riskantes Spiel für BMW, dessen Erfolgsaussichten noch ungewiss sind.

© Petair - Fotolia.com

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Am vergangenen Mittwoch startete die Serienproduktion des BMW i3 im BMW Werk in Leipzig. Dieses wurde eigens zur künftigen Herstellung des Elektroautos erweitert. Allein in diese Werkserweiterung steckte BMW rund 400 Millionen Euro. Eine gewaltige Summe, aber dennoch nur ein Bruchteil dessen, was BMW bereits in die Entwicklung des i3 gesteckt hat. Das Elektroauto ist ein Milliardenprojekt, mit dem BMW die Automobillandschaft revolutionieren möchte.

Gerade die serienmäßige Verwendung des sehr teuren Wunderwerkstoffs Karbon, der leichter und robuster als herkömmliches Metall ist, kostet. Umso wichtiger ist es, dass sich der BMW i3 auch verkauft. Dessen Zukunftsaussichten sind allerdings bestenfalls ungewiss, denn aktuell ist die Akzeptanz von Elektroautos noch nicht besonders groß. Geringe Reichweiten, hohe Anschaffungspreise und lange Ladezeiten schrecken bislang noch viele Autokäufer ab. Nun liegt es an BMW dieses Bild zu ändern und Elektroautos als alltagstaugliche, durchaus sportliche und „normale“ Autos, die keineswegs nur für „Ökos“ geeignet sind, zu etablieren. Gelingt dies nicht, hat BMW Milliarden in den Sand gesetzt.

Bei dem Start der Serienproduktion des BMW i3 im Leipziger Werk gab man sich indes betont optimistisch. So sagte Produktionsvorstand Harald Krüger: „Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens. Mit dem BMW i3 schreiben wir Geschichte. Wir bringen nicht nur unser erstes Elektrofahrzeug auf die Straße, sondern definieren auch Nachhaltigkeit in Bezug auf individuelle Mobilität mit wegweisenden Technologien und Prozessen vollkommen neu.“


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