Rösler fordert Änderungen am EEG

admin 2. Mai 2013 0


In Leipzig fand am Dienstag und Mittwoch das zweite Ostdeutsche Energieforum statt. Dort diskutierten rund 600 Fach- und Führungskräfte über neue Lösungen für die Energiewende. Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler waren bei der Veranstaltung zugegen.

Ein wichtiges Thema war das Erneuerbare Energie Gesetz. Rösler forderte eine grundlegende Reform des EE-Gesetzes. Anstatt der bisherigen gesicherten Einspeisevergütung könnte ein sogenanntes „Zuschlagsmodell“ eingesetzt werden. Zurzeit erhalten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen eine festgelegte Vergütung pro Kilowattstunde. Würde das Zuschlagsmodell zum Einsatz kommen, gäbe es zukünftig nur einen Zuschlag zu dem momentan erzielten Preis am Markt.

Desweiteren kritisierte Rösler die Rufe neben dem Atomausstieg auch den Kohleausstieg bis 2020 oder 2030 durchzuführen. Die fossilen Kraftwerke seien notwendig, um eine Netzstabilität in Deutschland zu gewährleisten. Zudem betonte Rösler die Wichtigkeit des Netzausbaus, welcher wichtig für ein Gelingen der Energiewende sei.

Netzstabilität und Netzausbau sind ein wichtiges Thema. Erst kürzlich wurde der Weiterbetrieb des Gaskraftwerkes Irsching 5 bestätigt. Zuvor hatte der Betreiber Eon und Regionale-Betreiber mit dem Abschalten des Kraftwerkes gedroht. Das modernste Gaskraftwerk der Welt wird zukünftig vom Netzbetreiber Tennet subventioniert. Die Bundesnetzagentur hatte sich für den Weiterbetrieb des Gaskraftwerkes eingesetzt, in Hinsicht auf die kommende Abschaltung des Atomkraftwerkes Grafenrheinfeld 2015.

 

 

 


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