E-Mobilität: Kommt die E-Auto Prämie?

Die E-Mobilität kommt nicht so recht in Schwung. Mit dem Elektromobilitätsgesetz hat es die Bundesregierung zwar gut gemeint, doch so wirklich Anwendung findet das Dokument bislang kaum. Dabei könnten die Kommunen auf Grundlage des Gesetzes aktiv zur Förderung von E-Fahrzeugen beitragen und beispielsweise Sonderparkzonen, reduzierte Parkgebühren oder besondere Verkehrsbereiche, die nur für E-Autos zugänglich sind, schaffen. Doch es tut sich wenig, weshalb nun neue Ideen zur Förderung die Runde machen. Laut Informationen des SPIEGEL plant die Bundesregierung die Einführung einer Prämie für Elektroautos. E-Mobilität: Kommt die E-Auto Prämie? weiterlesen

Umdenken in Russlands Energiepolitik?

Glaubt man Hans-Josef Fell, dem Präsident der Energy Watch Group, so findet gerade ein Umdenken in der russischen Energiewirtschaft statt. Fells Vermutung fußt auf der REENCON-2015, einer Energie-Konferenz die vom 27. – 28. Oktober in Moskau stattfand. Dort hätten sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und sogar der russischen Regierung zu einer Förderung der erneuerbaren Energiewirtschaft bekannt. Doch wie glaubwürdig sind derartige Bekenntnisse in einem Staat, der über derart enorme Vorkommnisse an Erdöl und Erdgas verfügt? Umdenken in Russlands Energiepolitik? weiterlesen

BP Technology Outlook 2015: Wenn ein Ölkonzern seine Geschäftsgrundlage prognostiziert

Schon zu Beginn der 1970er prognostizierte, der im Auftrag des Club of Rome erstellte, Report „Grenzen des Wachstums“ das Ende des Zeitalters der fossilen Rohstoffe. Mit dem Computermodell World3 errechneten die Forscher um den US-Amerikaner Dennis Meadows, dass die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde bei gleichbleibenden Tendenzen innerhalb der nächsten hundert Jahre erreicht wären. Wesentlicher Bestandteil der Prognose war auch der Faktor Rohstoffverbrauch. Das Ende des Ölzeitalters stand laut dem Club of Rome kurz bevor. Schon damals wurden die Ergebnisse und die Methodik des Berichts vielfach kritisiert. Möglicherweise zurecht? Der neueste Technology Outlook von British Petrol (BP) weist nun darauf hin, dass auch 2050 noch mehr als ausreichend Öl zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen wird. BP Technology Outlook 2015: Wenn ein Ölkonzern seine Geschäftsgrundlage prognostiziert weiterlesen

Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze

Für Kenner der Branche ist es wenig überraschend. Die Netzentgelte werden ab dem kommenden Jahr flächendeckend angehoben. Grund ist der Ausbau der Übertragungsnetze im Zuge der Energiewende.  Insbesondere die lange Diskussion um den Verlauf der Nord-Südtrassen und die daraus resultierenden Verzögerungen haben für erhebliche Mehrkosten gesorgt. Nicht zuletzt werden auch die Kosten, die aus der umfassenden Anpassung von Plänen und Programmen von Oberleitungskabeln zu Untergrundkabeln resultieren, auf die Endverbraucher umgelegt. Netzgebühren steigen durch Ausbau der Übertragungsnetze weiterlesen

Anreiz für die Nutzung von E-Autos: Freies Parken in Hamburg

Wie schafft man Anreize für Elektroautos ohne direkte finanzielle Subventionen? In Hamburg versucht man es nun mit Privilegien beim Parken. Im September hatte das Bundesverkehrsministerium ein Sonderkennzeichen für Elektrofahrzeuge auf den Weg gebracht. E-Fahrzeuge erhalten demnach mit einem „E“ im Nummernschild optional eine eindeutige Kennung. In Hamburg will man dies nun nutzen, indem entsprechend gekennzeichnete Fahrzeuge kostenfrei parken können. Die Regelung soll zum 1. November 2015 in Kraft treten. Anreiz für die Nutzung von E-Autos: Freies Parken in Hamburg weiterlesen

Gesponsertes Video: Ein Energieunternehmen sorgt für Antrieb

Manchmal ist es schwer, die Dinge im richtigen Licht zu betrachten. Vorwärts zu kommen und dabei eine positive Einstellung zu behalten. Ausgerechnet Deutschlands größter Energiekonzern, der RWE zeigt jetzt, wie das möglich ist und das passend zu einem der wichtigsten Feiertage des Landes, zum „Tag der Deutschen Einheit“. Neben der Tatsache, dass dies ein Tag der Freizeit geworden ist geht es hier auch noch um ganz andere Werte, nämlich um so etwas wie Nationalstolz. Ein Begriff, der durch die rauen Wendungen der Geschichte zu etwas verkommen ist, was mit negativem Denken und Gefühlen behaftet ist. Doch eigentlich bedeutet er nur, dass man sich den Vorzügen eines Landes bewusst ist, gerne darin lebt und das zu schätzen weiß was man hat, was man in Zukunft erreichen kann und was bereits hinter einem liegt. Ein besonders wichtiges Anliegen für den RWE, denn der hat sich im Laufe seiner Geschichte in Deutschland einen wichtigen Platz erkämpft an der Spitze der Energieversorgung und garantiert somit Millionen von Kunden das, was Sie für Ihren Alltag und für die Arbeit täglich brauchen. Gesponsertes Video: Ein Energieunternehmen sorgt für Antrieb weiterlesen

Marketinggag oder ernsthaftes Interesse? Greenpeace will Vattenfalls Kohlekraftwerke übernehmen

Es klingt ziemlich absurd wenn man hört, dass sich ein Umweltschutzverband für die Kohlekraftwerke eines großen Energieversorgers als Kaufinteressent ins Spiel bringt. Doch Greenpeace Schweden hat wohl genau dies vor, zumindest veröffentlichte die Organisation auf ihrer Webseite einen Brief an die US-Bank Citigroup, in welchem vom Kauf der deutschen Kohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall die Rede ist. „Wir werden mit Vattenfall ernsthaft über die Übernahme reden“ beteuerte Annika Jacobson, Präsidentin von Greenpeace Schweden. Marketinggag oder ernsthaftes Interesse? Greenpeace will Vattenfalls Kohlekraftwerke übernehmen weiterlesen

Wohin mit dem Müll? Potentiale für ungenutzten biogenen Abfall

In Deutschland fallen täglich tonnenweise Müll und Abfall an. Ein Großteil ist biogener Natur und kann rein theoretisch weiterverarbeitet werden. Dennoch wird rund ein Drittel der biogenen Rest- und Abfallstoffe nicht genutzt, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ). Insbesondere Waldrestholz, Getreidestroh und tierische Exkremente bergen ein hohes Potential. Wohin mit dem Müll? Potentiale für ungenutzten biogenen Abfall weiterlesen

Designobjekte mit Umweltbewusstsein

Energie sparen ist längst keine reine Werbefloskel mehr, es ist pure Realität geworden in Zeiten, in denen der Rückgriff auf erneuerbare Energien längst notwendig geworden ist, um Ressourcen zu schonen und die Ausbeutung der Erde zu verhindern. Ein großer Teil der Energie eines Haushalts fließt dabei nicht in tägliche Verrichtungen wie Fernsehen schauen oder den Betrieb des Toasters am Morgen. Allein 20 Prozent der benötigten Energie wird darauf verwendet, das Haus zu beleuchten. Ein Wert, der sich inzwischen leicht nach unten korrigieren lässt, denn Energiesparleuchten sind längst auf dem Vormarsch und die sind nicht nur praktisch, sie sind auch schick.

Energiesparlampen oder LED-Systeme?

Allen kritischen Verbraucher- und Expertenstimmen zum Trotz sind sie seit einigen Jahren in deutschen Baumärkten längst nicht mehr wegzudenken. Vorbei die Ära der Glühbirne, jetzt wächst die Auswahl an Energiesparlampen stetig. Dabei reicht die Auswahl von bunten Leuchten über LED-Systeme bis hin zu dimmbaren Minileuchten für Nachttischlampen und Co. Nahezu alle Formen, Größe und Ausführungen sind vertreten, hier muss der Verbraucher auf nichts verzichten. Wie hoch die Wattzahl sein darf, das verraten die Angaben auf den Umverpackungen der Lampen. Wichtig ist, diesen Wert nicht zu überbieten, sondern eher den unteren Wattbereich auszuwählen. Auch diese Leuchtmittel leuchten letztendlich hell genug, sie verbrauchen aber viel weniger Strom. Die meisten von ihnen lassen sich überdies problemlos dimmen, egal ob sie 20 Watt oder 40 Watt leisten. Energiesparen ist eben noch lange nicht Energie sparen.

Die Grenzen des Energiesparens liegen im Recycling

Wie praktisch ist es da, dass natürlich auch die Lampenhersteller längst mitdenken und nicht nur schicke Designermodelle für drinnen und draußen kreieren, sondern diese allesamt für praktische Energiesparleuchten ausrüsten. Der Energiewende sei Dank. Besonders hilfreich ist es, wenn passend zur edlen Leuchte das Leuchtmittel gleich mitgeliefert wird. Ist dies nicht der Fall heißt es, die richtigen Leuchtmittel in den Regalreihen zu finden. Die liegen preislich in der Regel deutlich über den Preisen der ehemaligen Glühbirnen, dafür bieten diese aber auch eine deutlich längere Haltbarkeit und einen geringeren Stromverbrauch, was die vermeintlich höheren Ausgaben relativiert.

Ein Manko allerdings bringen Energiesparleuchten mit sich, die sind kompliziert zu entsorgen, denn sie enthalten viele giftige Substanzen, unter anderem Quecksilber. Deshalb dürfen sie keinesfalls einfach in den Hausmüll hinein, sondern können kostenlos in Entsorgungsstellen, in vielen Supermärkten und Baumärkten abgegeben werden. Es bleibt abzuwarten, ob das letzte Problem dieser neuen Leuchtengeneration auch noch gelöst wird in naher Zukunft und das Recycling umweltbewusster und einfacher möglich wird.

Bildquelle:
#74600356 | Urheber: sedatseven – Designobjekte mit Umweltbewusstsein

Netzausbau im Verzug – Netzbetreiber Tennet schlägt Alarm

Jahrelang wurde der Ausbau der regenerativen Energieträger – ganz im Sinne der Energiewende – vorangetrieben und durch Gesetze, wie dem EEG subventioniert. Nun hat Deutschland bereits einen erheblichen Anteil an Grünstrom im Netz und es sieht keineswegs danach aus, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung stagniert oder zurückgehen wird. Eigentlich ein Grund zur Freude, könnte man annehmen, denn immerhin ist man den anvisierten Ausbauzielen für 2020 so nah wie nie. Doch insbesondere ein Problem dämpft die gute Laune und sorgt nun dafür, dass einige Branchenvertreter Alarm schlagen. Deutschland verfügt über kein geeignetes Netz den erneuerbaren Strom gleichmäßig innerhalb der Bundesrepublik zu verteilen. Nun ist der Ausbau weiter in Verzug geraten, da ein Großteil der Leitungen nun unterirdisch verlegt werden sollen. Das wirft die Planungen um gut drei Jahre zurück. Netzausbau im Verzug – Netzbetreiber Tennet schlägt Alarm weiterlesen

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