Opec-Staaten befürchten geringere Ölexporte wegen Fracking

admin 10. Juli 2013 0


Die Opec-Staaten befürchten durch die zunehmende Verbreitung der Fracking Methode an Einfluss zu verlieren. Besonders in den USA wird das Fracking massiv vorangetrieben – mit dem Ziel sich unabhängig von Öl- und Gasimporten zu machen. In Deutschland ist Fracking, wegen möglicher Umweltrisiken, höchst umstritten.

Wie die „Welt“ berichtet rechnen die Opec-Staaten im nächsten Jahr mit einer deutlich sinkenden Nachfrage nach ihrem Öl. Grund hierfür ist der weltweite Anstieg der Schiefergas-Förderung, die eine Öl- und Gasgewinnung in tieferliegenden Gesteinsschichten ermöglicht. Die Organisation erdölexportierender Länder geht von einem durchschnittlichen Tagesexport von 29,61 Millionen Barrel Öl pro Tag aus, was einem Rückgang von rund 250.000 Barrel pro Tag im Vergleich zu 2014 wäre. Insgesamt dürfte die weltweite Nachfrage nach Öl 2014, in Folge der Erholung der Konjunktur, aber steigen.

Besonders die USA haben sich der Methode des Frackings verschrieben und fördern bereits große Mengen Öl und Gas. Beim Fracking werden unter hohem Druck Chemikalien in tiefliegende Gesteinsschichten gepresst, was das Gestein rissig werden lässt und die Erdöl- und Erdgas-Förderung enorm vereinfacht. Das Fracking bietet für Staaten damit eine Methode die Unabhängigkeit von Öl- und Gasimporten drastisch zu steigern. Fracking ist wegen einer möglichen Verunreinigung des Trinkwassers aber vor allem im dicht besiedelten Deutschland höchst umstritten.


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