Neue Ausgleichsreglung bei Eingriff in die Natur

admin 25. April 2013 0


Am Mittwoch hat das Bundeskabinett beschlossen neue Ausgleichsreglungen bei dem Eingriff in die Natur einzuführen. Zukünftig sollen Kompensationen veranschlagt werden, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien die Natur und Landschaft beeinträchtigt. Dies sei vor allem der Fall, wenn Windkraftanlage, Stromnetze oder Straßen gebaut werden. In einigen Ländern seien solche Verordnungen schon vorhanden, nun werden sie vereinheitlicht.

Die Regelungen tragen zur Wahrung des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes bei“, so Bundesumweltminister Peter Altmaier. Die neuen Regelungen sollen für eine angemessene Entschädigung sorgen, denn der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ohne Einwirken die Natur und Landschaft nicht möglich.

Hierbei soll das möglicherweise bebaute Areal mit Hilfe eines sogenannten Biotopwertverfahrens untersucht werden, um eine Ausgleichssumme zu finden, aber auch landwirtschaftliche Interessen sollen beachtet werden. Besonders geeignete Böden sollen geschont werden und die zuständigen Landwirtschafts- und Forstbehörden beteiligt werden

Die neuen Regelungen spielen vor allem für den Bau neuer Windkraftanlage und Strommasten eine wichtige Rolle. Bei einer Höhe von über 20 Metern soll zukünftig generell ein Ersatzgeld gezahlt werden. Hierbei hängt der Betrag der Endsumme stark von der Umgebung und der Anlagenhöhe ab. Die Kosten für eine 200 Meter Anlage können sich darum zwischen 20.000 und 160.000 Euro belaufen.


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