Nach Erdbeben: Fukushima entgeht weiterer Katastrophe

Tim 26. Oktober 2013 0


Am Freitag erschütterte ein starkes Erdbeben die Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima. Die Behörden gaben eine Warnung über einen bis zu 1 Meter hohen Tsunami heraus. Glücklicherweise bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen allerdings nicht. Am AKW Fukushima konnten keine weiteren Beschädigungen festgestellt werden.

Warnschild Warnzeichen Radioatkive Stoffe Strahlung

© T. Michel – Fotolia.com

Ein erneutes Erdbeben mit der Stärke 7,1 erschütterte am Freitag die Katastrophenregion rund um das beschädigte AKW Fukushima. Daraufhin gaben die Behörden eine Tsunami Warnung von bis zu 1 Meter aus. Glücklicherweise erreichte allerdings nur eine Flutwelle von etwa 40 Zentimetern die japanische Küste. Größere Schäden am AKW Fukushima blieben aus und auch Berichte über Verletzte gibt es keine.

Die befürchtete Katastrophe trat also nicht ein. Nun bedroht allerdings der Taifun „Francisco“ Japan. Erst in der vergangenen Woche hatte ein Taifun in Japan 31 Todesopfer gefordert und die Auffangbecken für strahlendes Wasser an der Atomkraftwerkruine Fukushima zum Überlaufen gebracht. Vorsorglich hatten Reparaturtrupps am AKW Fukushima angesichts des herannahenden Taifuns „Francisco“ Auffangbecken mit strahlendem Wasser in unterirdische Zwischenlager abgepumpt, um ein Überlaufen der Becken zu verhindern.

Am 11. März 2011 hatte ein noch wesentlich schwereres Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 vor der Küste Japans einen gewaltigen Tsunami ausgelöst, der etwa 16.000 Menschen in den Tod riss und verheerende Verwüstungen hinterließ. Das Atomkraftwerk Fukushima wurde damals schwer beschädigt, sodass das Erdbeben eine der gravierendsten Atomkatastrophen seit dem Unfall in Tschernobyl auslöste.


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