Mutter Natur schlägt zurück

admin 9. Juni 2012 0


Wenn es Steinschläge wie gerade eben an der Gotthardlinie gibt, dann ist das immer ein Zeichen für Erosion. Und Erosion kann viele Ursachen haben. Eine ist der Mensch selbst, der mit seinem Wirken auf der Erde dafür sorgt, dass sich das Klima verändert. Witterungseinflüsse spielen beim Fortschreiten der Erosion an Gestein eine sehr große Rolle. Je mehr Extremereignisse es beim Wetter gibt, umso größer ist die Gefahr der Instabilität von großen Gesteinsmassen. Nun hat Mutter Natur „zurück geschlagen“ und bis zu 3.000 Kubikmeter Gestein auf die Trasse der Gotthardlinie fallen lassen.

Um das Risiko für Unglücke wie das an der etwas über 200 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen der Schweiz und Italien in Zukunft zu minimieren, ist beim Menschen vor allem ein Umdenken in der Energiepolitik notwendig. Statt mit der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Kohle die Luft zu verpesten und das Wetter zu beeinflussen, sollte er auf regenerative Energien setzen. Regenerative Energien wie Photovoltaik, Geothermie sowie Windkraft und Wasserkraft produzieren weder Abgase noch Feinstaub.

 

Wer sich zu den Menschen zählt, der seinen Urlaub gern in Naturparadiesen wie der von der Gotthardbahn durchfahrenen Schweizer Bergwelt macht, der kann einen erheblichen Beitrag zum Schutz dieser Regionen leisten. Möglich ist das, indem man einerseits so viel Energie wie möglich spart. Anderseits sollte man bei der Auswahl seiner Stromanbieter darauf achten, dass sie zur Erzeugung nur regenerative Energien benutzen. Und nicht zuletzt bieten Projekte aus dem Bereich regenerative Energien auch die Chance, gute langfristige Renditen bei seinen Geldanlagen erzielen zu können.