Mitsubishi und Vestas gründen Joint Venture in Windenergie-Branche

Tim 28. September 2013 0


Der dänische Konzern Vestas und das japanische Unternehmen Mitsubishi gründen ein Joint Venture für Offshore Windkraft. Die beiden Konzerne wollen ihre Aktivitäten in der Zukunft bündeln und hoffen sich so wesentlich besser auf dem Markt positionieren zu können. Beide Partner halten jeweils einen Anteil von 50 Prozent an der Gesellschaft.

Wind park

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Wie gestern bekannt wurde planen das japanische Unternehmen Mitsubishi und der dänische Konzern Vestas ein gemeinsames Joint Venture in der Offshore-Branche. Da beide Unternehmen über viel Know-how im Bereich Windenergie verfügen, verspricht man sich von dem Joint Venture wesentlich bessere Marktchancen. Gerade auf den Wachstumsmärkten Großbritannien und Deutschland will man weiter zulegen.

Die Gesellschaft gehört beiden Partnern zu jeweils 50 Prozent. Während Vestas sowohl ausgebildete Mitarbeiter und verschiedene Serviceverträge als auch das sich derzeit noch in der Entwicklung befindende Windenergieanlagenmodell V164-8.0 MW in das Joint Venture einbringt, hat Mitsubishi Heavy Industries Ltd. bereits angekündigt 100 Millionen Euro zuschießen zu wollen. Bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit sollen weitere 200 Millionen Euro folgen.

Das neu gegründete Joint Venture könnte die Windenergie-Branche kräftig durcheinander rütteln und schnell neue Marktanteile gewinnen. Alleine in diesem Jahr sollen noch Anlagen mit einer Kapazität von 1,7 Gigawatt zugebaut werden. Die Vestas Aktie stieg kurz nach der Ankündigung des Joint Ventures um 10 Prozent.


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