Mit Wetterstationen Energie einsparen

Sandra 18. August 2012 0


Nicht jede Heizung besitzt Sensoren, über die die Leistung individuell den aktuellen Wettbedingungen angepasst werden kann. Bei Blockheizwerken wird nur die Temperatur der Kessel über die Außentemperatur geregelt. Aber bei den älteren Varianten der Heizungen für Eigenheime ist oft nicht einmal das möglich, sondern die Solltemperatur muss manuell gewählt werden.

Eine nützliche Hilfe dafür sind getestete Wetterstationen. Die Funkwetterstationen sind inzwischen technisch so ausgereift, dass sie sehr zuverlässige Werte ermitteln. Einige Wetterstationen können via USB mit dem Computer gekoppelt werden, der aus den Messwerten mit Hilfe eines intelligenten Programms sogar lokale Prognosen errechnen kann. Und diese örtlich begrenzten Trends reichen schon aus, dass man beispielsweise die Heizung drosseln kann, wenn am nächsten Tag die Sonne scheinen soll. Im Sommer kann man die Daten der Funkwetterstationen nutzen, um zu entscheiden, wann es Sinn macht, am nächsten Morgen vor dem Gang zur Arbeit die Rollläden zu schließen. Dadurch bleiben die Räume im angenehmen Temperaturenbereich und man kann den Strom beispielsweise für den Betrieb von mobilen Klimageräten einsparen.

Wer mit der Funkwetterstation richtig viel Energie sparen möchte, der muss auch auf den optimalen Standort der Sensoren achten. Sie dürfen weder der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, noch dürfen die Messwerte durch die fluktuierende Wärme von Fenstern und Türen verfälscht werden. Das ist ein Grund, warum man gerade bei der Funkwetterstation auf die Reichweite der Sender und Empfänger achten sollte. Wer besonders verlässliche Werte haben möchte, der sollte sich Funkwetterstationen kaufen, an denen mehrere Erfassungsgeräte an verschiedenen Standorten angeschlossen werden können. Die Firmware oder mitgelieferte Software kann dann daraus einen Mittelwert errechnen.