Linksfraktion fordert stärkere Unterstützung der deutschen Solarindustrie

admin 9. Mai 2013 0


Seit fast 2 Jahren befindet sich die deutsche Solarindustrie in einer anschwellenden Krise. Nach einem anfänglichen Solarboom müssen nun immer mehr Unternehmen ums nackte Überleben kämpfen. Dies betrifft sowohl kleine Betriebe als auch große Konzerne aus dem Solarsektor. Solarstrom ist allerdings das Rückgrat der Energiewende. Nicht umsonst werden private Stromeinspeiser im Rahmen des EEG die nächsten 20 Jahre für ihren Strom vergütet.

Mit der sinkenden Zahl der im Solarbereich tätigen Unternehmen steigt allerdings auch das Risiko, dass Teile des gewonnen Ökostroms, der für den deutschen Energiemix so wichtig geworden ist, wegfallen – von den auf diese Weise verloren gehenden Arbeitsplätzen ganz zu schweigen. Nicht verwunderlich also, dass die Solarindustrie jüngst ein heiß diskutiertes Thema im Bundestag war. Die Linksfraktion fordert etwa eine stärkere Unterstützung der heimischen Solarindustrie durch Subventionen. Diese sollen sowohl ein Förderprogramm für regionale Anbieter als auch eine Fokussierung der Forschung und Entwicklung im Bereich Photovoltaik beinhalten. Zudem soll noch intensiver an etwaigen Speichermöglichkeiten für Solarstrom gearbeitet werden.

Die Linksfraktion betonte dabei die zentrale Rolle, die der Solarindustrie für die Energiewende zukommt. So schreibt die Fraktion: „Es ist daher auch erstrebenswert, die Produktionsstätten möglichst aller Teile der Wertschöpfungskette der Photovoltaikindustrie in Deutschland und Europa zu halten und innovativ auszubauen.“


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