Kochen mit Sonnenenergie? – Die Vor- und Nachteile von Solarkochern

admin 10. Mai 2013 0


Auch wenn die meisten Menschen in puncto regenerative Energien im Alltag meist nur die Stromgewinnung durch eigene Solarmodule auf dem Schirm haben, gibt es eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten wie sich etwa die Sonnenenergie im Alltag nutzen lässt. Auf fast spielerische Weise lässt sich mit diesen Methoden der Energieverbrauch reduzieren.

Gerade im Sommer bieten sich beispielsweise sogenannte „Solarkocher“ an, die die Energie der Sonne nutzen, um Lebensmittel zu erwärmen. Die meist verbreitete Variante dieser Solarkocher dürften die Parabolspiegel-Solarkocher sein. Durch eine Vielzahl an geschickt angebrachten Spiegeln bringt es diese Art von Solarkochern auf bis zu 700 Watt, was einer Temperatur von um die 300 Grad entspricht und im Sommer beispielsweise ein einwandfreies Grillen ganz ohne Kohle oder Strom ermöglicht. Eine weitere Variante an Solarkochern ist der „Kochkasten“, der immerhin Temperaturen von 180 Grad erreicht und in dem Speisen über eine längere Zeit fast ohne Aufsicht gegart bzw. gekocht werden können.

Die Geräte gibt es für etwa 400 Euro zu kaufen – eine Investition, die sich langfristig vor allem in den Sommermonaten lohnen dürfte, da man so beim Kochen ganz ohne Energie auskommt. Der Nachteil der Solarkocher liegt aber auf der Hand: Bei bewölktem Himmel und in den Wintermonaten reicht die Sonnenenergie in der Regel nicht aus, um die Speisen auf eine angemessene Temperatur zu erhitzen. Außerdem benötigen die Geräte eine vergleichsweise lange Zeit, bis sie eine kochfertige Temperatur erreicht haben. Ein weiteres Manko: Bei Wind verlieren die Solarkocher viel Energie, sodass man sich zusätzlich um einen entsprechenden Windschutz kümmern sollte.


Comments are closed.