Koch kritisiert die deutschen Hindernisse beim Ausbau der Offshore Windkraft

admin 12. Mai 2013 0


Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch kritisiert die deutschen Bestimmungen und Genehmigungshemmnisse, die einen konsequenten Ausbau der Offshore Windkraft verhindern. Nach der Auffassung Kochs, welcher als Chef des Bilfinger-Konzerns selbst in Offshore Windenergie investiert, sorgt eine übertriebene Bürokratie im Energie Sektor dafür, dass Deutschland beim Ausbau der Windkraft auf See zunehmend hinter andere europäische Nationen zurückfällt.

So äußerte sich Koch gegenüber den Energiemagazin „BIZZ energy today“: „Es wird viel über Offshore-Windparks geredet, aber es gibt bei der Umsetzung größere Probleme als in anderen Ländern. Die Windparks vor Großbritannien, vor Schottland, vor Dänemark und auch vor Frankreich werden alle entstehen.“ Obwohl Deutschland mit dem Ausbau der Windkraft vor den Küsten auf dem richtigen Weg sei, verhindern die bürokratischen Stolpersteine den geplanten Ausbau des Windkraftsektors. Koch fordert daher, dass Deutschland endlich international gültige Standards beim Ausbau der Windenergie übernimmt, um in diesem Sektor auf lange Sicht konkurrenzfähig bleiben zu können.

Zudem zeigte sich Koch besorgt über die aktuelle Lage im Energiesektor. So machen die derzeit gültigen Bestimmungen zahlreiche moderne und umweltfreundliche Gaskraftwerke unrentabel, während in veraltete Kraftwerke viel Geld investiert wird. Ein Zustand, der für Koch auf lange Sicht nicht tragbar erscheint.

 

 


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