Klima-Risiko-Index: Klimawandel führt zu immer mehr extremen Wetterereignissen

Tim 15. November 2013 0


Am Dienstag stellte die deutsche Organisation Germanwatch ihren weltweiten Klima-Risiko-Index vor. Der Index analysiert extreme Wetterereignisse und zeigt die Länder auf, die von diesen besonders betroffen sind. Nicht nur südpazifische Inselstaaten, sondern auch europäische Länder, landeten auf dem Index.

© visdia - Fotolia.com

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Extreme Wetterereignisse häufen sich und scheinen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Klimawandel zusammenzuhängen. Am Dienstag stellte die Organisation Germanwatch ihren globalen Klima-Risiko-Index vor, der extreme Wetterereignisse analysiert und besonders betroffene Länder aufzeigt.

Die 2012 am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffenen Staaten waren Haiti, die Philippinen und Pakistan. Tausende Menschen starben hier in den letzten Jahren durch die Folgen von Stürmen, Hochwasser, Hitze und Erdbeben. Hundertausende wurden obdachlos. So wurde beispielsweise Haiti 2010 von einem schweren Erdbeben getroffen, während 2012 der Hurrikan „Isaac“ für schwere Zerstörungen und Ernteausfälle sorgte. Zudem kam es durch den Hurrikan „Sandy“ zu weiteren Verwüstungen.

Doch auch europäische Staaten befinden sich auf dem Index. Schwere Überschwemmungen in der Region Krasnodar sorgten beispielsweise dafür, dass auch Russland zu den besonders schwer geschädigten Ländern gehört. Serbien und Bosnien-Herzegowina befinden sich nach einer starken Hitzewelle im vergangenen Sommer auf Platz sechs und acht. Germanwatch zu Folge starben von 1993 bis 2012 mehr als 530.000 Menschen in der Folge extremer Wetterereignisse. Die extremen Wetterverhältnisse verursachten seitdem Schäden von etwa 2,5 Billionen Dollar.


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