Japanische Autobauer wollen Ladeinfrastruktur in ihrem Land ausbauen

Tim 16. November 2013 0


Die japanischen Autobauer Toyota, Nissan, Mitsubishi und Honda wollen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Japan weiter ausbauen. Um schneller voranzukommen, schlossen die Automobilhersteller ein entsprechendes Bündnis. Dank einem neu gegründeten Förderprogramm können Betreiber von Elektrotankstellen künftig mit bis zu 12.000 Euro an Zuschüssen rechnen.

© Petair - Fotolia.com

© Petair – Fotolia.com

Nicht nur Deutschland hat in Sachen Elektromobilität ehrgeizige Ziele, sondern auch andere Länder machen diesbezüglich ihre Ambitionen geltend. Ein neues Bündnis der japanischen Autobauer Toyota, Nissan, Mitsubishi und Honda etwa dürfte die Verbreitung der Elektromobilität in dem asiatischen Land massiv vorantreiben.

So beinhaltet die Zusammenarbeit der Autobauer etwa ein gemeinsames Förderprogramm, aus dem schon im kommenden Jahr Betreiber von Elektrotankstellen Zuschüsse beantragen können. Mit bis zu 12.000 Euro Unterstützung können Betreiber rechnen. Bedingung für die Unterstützung ist allerdings das Bauen der Stromtankstellen an öffentlichen Plätzen wie etwa Einkaufszentren.

Das Ziel der Autobauer ist es in Japan eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu errichten, denn nur das Vorhandensein einer entsprechenden Infrastruktur – auch außerhalb der Ballungszentren – ist letztlich ein schlagendes Verkaufsargument für Elektroautos. Elektroautos werden bislang von vielen potenziellen Käufern noch skeptisch beäugt. Neben der noch unzureichend ausgebauten Ladeinfrastruktur in vielen Ländern sind hierfür vor allem der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und die schweren Elektrobatterien verantwortlich.


Comments are closed.