Investitionen in erneuerbare Energien 2012 erstmals gesunken

admin 13. Juni 2013 0


Wie aus einer Studie des UN-Umweltprogramms UNEP hervorgeht, sind die weltweiten Investitionen in regenerative Energien im vergangenen Jahr erstmals gesunken. Mit einer globalen Investition von etwa 244 Milliarden US-Dollar sank das Investitionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 Prozent.

Seit einigen Jahren erfahren die Investitionen in erneuerbare Energien einen rasanten Anstieg. Abgesehen von 2009, in dem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreichte, ist dies das erste Minus seit Jahren. Die Investitionen in grüne Energie sanken um 12 Prozent auf etwa 244 Milliarden US-Dollar. Das geht aus einer Studie des UN-Umweltprogramms UNEP hervor, die am Mittwoch an der Frankfurt School of Finance & Management vorgelegt wurde. Die Gründe für die gesunkene Investitionsrate sind einerseits in den stark gesunkenen Herstellungspreisen für Solarmodule und andererseits in der derzeit unsicheren Fördersituation in Europa und den USA zu suchen

Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare befinden sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Lediglich 2011 wurde noch mehr Geld in den Bereich investiert. Die Investitionen sind auch längst nicht in allen Ländern rückläufig. So investierte etwa China 2012 mit 67 Milliarden US-Dollar die bislang größte Summe der Landesgeschichte in erneuerbare Energien. Erfreulich ist außerdem, dass sich das Investitionsvolumen in vielen Schwellenländern allmählich dem der Entwicklungsländer annähert. So wurde in Entwicklungs- und Schwellenländern 2012 die Spitzensumme von 112 Milliarden US-Dollar in grüne Energien investiert. Dies entspricht einem Zuwachs von gut 19 Prozent.


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