Intensive Forschungen an der Geothermie in Deutschland

admin 10. Juni 2012 0


Auch wenn sich die Politiker der einzelnen Parteien nicht ganz einig sind, steht Eines fest: Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist ein Muss, an dem die Bundesregierung langfristig nicht herum kommen wird. Als Laie denkt man in deutschen Gefilden dabei zuerst an die Wasserkraft und dann an Windkraft und Photovoltaik Anlagen. Doch auch die Geothermie lässt sich in unseren Breitengraden nutzen.

Das beweist die Tatsache, dass es in der Bundesrepublik Deutschland bereits fünf wichtige Geothermie Kraftwerke gibt. Eines steht in Neustadt-Glewe und bringt eine Leistung von 230 kW. Das Geothermie Kraftwerk Landau in der Pfalz stellt sogar eine Leistung von drei Megawatt zur Verfügung. Leicht darüber liegt das Geothermie Kraftwerk Unterhaching, das bis zu 3,36 Megawatt Leistung bereitstellen kann.

 

Und genau daran wird intensiv geforscht. Eines der wichtigsten Forschungszentren ist das GeothermieZentrum Bochum, das in Form eines eingetragenen Vereins betrieben wird. Es besteht seit dem Herbst 2003 und entstand auch unter Mitwirkung der Verwaltungen in NRW. Ursprünglich ging es insgesamt um erneuerbare Energien. Inzwischen hat man sich auf die Geothermie spezialisiert. Das Ziel des Vereins besteht unter Anderem darin, dass einmal gewonnene Erkenntnisse schneller zwischen allen Interessenten verteilt werden.

 

Auch fördert der Verein GeotthermieZentrum Bochum die Zusammenarbeit zwischen den Forschungsbereichen der Universitäten und der Wirtschaft. Dabei geht es vorrangig um die anwendungsorientierte Forschung. Dazu baut der Verein eigene Netzwerke auf. Außerdem bietet er die Schulung von Fachkräften für den Bereich Geothermie an und unterstützt die Universitäten bei der Ausarbeitung der Lehrpläne für die Bacherlor- und Master-Studiengänge für den Bereich Energiewirtschaft.