Google sichert sich Strom aus geplantem Allianz-Windpark

admin 7. Juni 2013 0


Seit einigen Jahren investiert der Internetriese Google verstärkt in regenerative Energien. So hatte der Konzern jüngst erst 75 Millionen US-Dollar in einen Windpark in Iowa investiert und den Windturbinenhersteller Makani Power aufgekauft. In den vergangenen Jahren hat Google bereits rund eine Milliarde US-Dollar in regenerative Energien investiert. Eine beindruckende Zahl, die die Bedeutung unterstreicht, die Google den grünen Energien zukommen lässt.

Auch in den nächsten Jahren wird Google voraussichtlich weiter an seinem „grünen Firmenprofil“ arbeiten, mit dem ein nicht unbedeutender Imagegewinn einhergeht. So hat sich der Internetkonzern jetzt etwa über 10 Jahre hinweg die gesamte Stromproduktion eines in Schweden geplanten Windparks gesichert. Der Park befindet sich derzeit noch im Bau und wird von der schwedischen O2 Vind AB sowie dem deutschen Versicherungsunternehmen Allianz geplant. Bis 2015 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und der Windpark mit einer Leistung von insgesamt 72 Megawatt ans Netz gehen. Bis dahin wird er komplett im Besitz von Allianz sein. Der Versicherungskonzern betreibt bereits Windparks mit einer Gesamtleistung von etwa 300 Megawatt.

Um die Windkraftanlagen an die kalten nordischen Bedingungen anzupassen, wurden diese mit speziellen Frostschutzvorrichtungen versehen. Der Strom aus dem geplanten Windpark soll ab 2015 für ein Google Rechenzentrum im nahe gelegenen Finnland verwendet werden. Langfristig plant Google seinen kompletten Stromverbrauch über Ökostrom zu decken.


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