Erstes US-Offshore-Windprojekt kämpft gegen die Zeit

Tim 1. November 2013 0


Es ist das erste Offshore-Windprojekt in den USA und zugleich eines der ambitioniertesten Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien des Landes. Bis zum 31. Dezember will der Bostoner Projektierer Cape Wind mit dem Bau seines 2,6 Milliarden Dollar teuren Windparks beginnen. Solange können noch die staatlichen Subventionen in Anspruch genommen werden. Doch die Zeit wird knapp.

© F.Schmidt - Fotolia.com

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Allmählich gerät der Bostoner Projektierer Cape Wind unter Zeitdruck. Das Unternehmen plant bis Ende 2013 mit dem Bau des ersten US-Offshore Windparks zu beginnen. Das Megaprojekt verschlingt eine Investitionssumme von 2,6 Milliarden Dollar und soll nach seiner Fertigstellung 468 Megawatt Leistung bringen. Doch das Projekt ist in hohem Maße auf die staatlichen Förderungen für erneuerbare Energien von 30 Prozent angewiesen.

Die staatlichen Subventionen werden allerdings nur noch bis Ende 2013 gewährt. Momentan kämpft Cape Wind allerdings noch vor Gericht um die Erlaubnis seine Pläne verwirklichen zu können. So hatten unter anderem Umweltschützer und Fischer gegen das Projekt Widerstände geäußert und teilweise vor Gericht geklagt. 13 Verfahren hat das Unternehmen bereits gewonnen, zwei stehen allerdings noch aus.

Sollte Cape Wind die staatlichen Zuschüsse bekommen, dann scheint die Finanzierung weitestgehend gesichert zu sein. So plant das Bostoner Unternehmen bereits seit vielen Jahren den Bau des Offshore-Windparks und hat bereits zwei namhafte Investoren an Bord geholt. So investiert bereits die japanische Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ in das Projekt. Seit Juni dieses Jahres ist außerdem das aus Dänemark stammende Unternehmen Pension Danmark mit 200 Millionen Dollar an dem Projekt beteiligt. Die Unternehmensspitze von Cape Wind zeigt sich unterdessen zuversichtlich in den nächsten Wochen eine endgültige Entscheidung herbeiführen zu können.


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