Erneuerbare Energien können CO2-Ausstoß nicht verhindern

Sandra 27. Juli 2012 2


Dass immer mehr regenerative Energie zur Produktion von Strom und Wärme eingesetzt wird, ist ein wichtiger Schritt. Seine Notwendigkeit ergibt sich daraus, dass die Vorräte an konventionellen Energieträgern begrenzt sind, und die Umwelt geschützt werden muss. Sie wird vor allem durch den CO2-Ausstoß der konventionellen Kraftwerke erheblich belastet. Doch selbst wenn man heute vollständig auf erneuerbare Energie umsteigen würde, wäre es nicht möglich, den Ausstoß an Kohlendioxid in die Atmosphäre kurzfristig auf Null zu fahren. Er fällt auch in anderen Bereichen der Industrie an.

Deshalb machen sich die Forscher bereits seit einiger Zeit Gedanken, wie man das Kohlendioxid aus der Luft wieder entfernen kann. Erste Ansätze gab es zur Verpressung von Kohlendioxid in den Boden. Doch dadurch können Erdbeben ausgelöst werden. Nun macht ein anderer Versuch Hoffnung. Er trägt den bezeichnenden Namen „European Iron Feritilization Experiment, kurz Eifex, und würde im Südpolarmeer gestartet. Dort haben die Wissenschaftler tonnenweise Eisensulfat ins Meer geschüttet. Das wirkt beim Algenwachstum wie Dünger auf einem Weizenfeld. Die Algen benötigen das Eisensulfat bei der für sie lebenswichtigen Photosynthese. Und genau bei dieser nehmen sie auch Kohlendioxid aus der Atmosphäre mit auf.

Mutter Natur stellt den Algen in vielen Regionen der Welt nicht genügend Eisensulfat zur Verfügung. An den Stellen der Ozeane, wo die Werte besonders niedrig sind, könnte der Mensch nachhelfen. So könnte gezielt dem sich bereits abzeichnenden Klimawandel entgegen gewirkt werden, der zu einem großen Teil daraus resultiert, dass der Mensch nicht früh genug darüber nachgedacht hat, wie er umweltfreundliche erneuerbare Energie konsequent und effizient nutzen kann.