Energie sparen im Alltag – Teil 4: Worauf man bei Elektrogroßgeräten achten sollte

admin 13. August 2013 0


Küchengeräte und -hilfen erleichtern uns die tägliche Arbeit. Sie sind nahezu täglich in Gebrauch und irgendwann müssen auch die besten Küchengeräte ausgetauscht bzw. ersetzt werden. Die Energieeffizienz älterer Geräte ist meist sehr niedrig, immer mehr Kunden achten deswegen beim Neukauf auch auf die Energieeffizienzklasse. Gut geplante Küchen können viel Energie (und Geld) Sparen.

Wir alle kennen die vielen bunten Labels und Etiketten auf Elektrogroßgeräten, die in den Klassen A++ bis G eingeteilt sind, doch die wenigsten wissen wirklich was sich hinter diesen verbirgt. Hier finden Kunden schon erste Informationen über die Energieeffizienz des Geräts. Klasse G ist die Stufe mit den schlechtesten Werten, was bedeutet, dass das Gerät einen hohen Energieverbrauch hat. Klasse A ist die Klasse mit dem geringsten Verbrauch, wird aber noch mal in 3 Klassen eingeteilt. Gerade für Kühl- und Gefrierschränke sind die Plusklassen relevant.

Gemäß einer EU-Richtlinie muss jeder Hersteller die Energieeffizienzklasse seines Geräts ausweisen. Doch hier hat der Gesetzgeber den Herstellern (leider) zu viel Spielraum gelassen. Bei einer Spülmaschine etwa kann der Hersteller einen Referenzwert für das Label selber bestimmen. Wählt er z.B. für die Angaben nur ein Programm mit niedriger Temperatur, ist der Energieverbrauch zwar niedrig, aber selten erzielt die Reinigung dann das gewünschte Ergebnis. Der zweite Referenzwert, der für die Berechnung der Energieeffizienz genommen wird, gibt Auskunft über die Reinigungskraft, die eine Spülmaschine hat. Er gilt europaweit und ist standarisiert. Daher sollten Kunden insbesondere auf diesen Werte achten, wenn Sie Küchengeräte kaufen.

Viele Kunden stellen sich die Frage welche Küchengeräte sparen Energie. Doch hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Wer besonderen Wert auf eine energieeffiziente Küche und Ausstattung legt, wird nicht daran vorbeikommen einzelne Geräte und Hersteller miteinander zu vergleichen. Mit Hilfe der Labels können Kunden jedoch relativ schnell feststellen, welches der Geräte ein Energiefresser ist und welches einen niedrigen Energiebedarf hat.


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