Elektromobilität: Anbieter in den USA liefern sich Preisschlacht

Tim 12. Oktober 2013 0


Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA hat die Elektromobilität nach wie vor mit vergleichsweise wenigen Interessenten zu kämpfen. Trotz staatlicher Anreize ist die Nachfrage nach Elektroautos gering. Viele Anbieter versuchen diesen Trend nun durch starke Preisnachlässe umzukehren.

© Petair - Fotolia.com

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Die Elektromobilität hat aktuell einen schlechten Stand. Das betrifft nicht nur Europa, sondern auch die USA. Noch sind viele potenzielle Kunden skeptisch beim Kauf eines Elektroautos – aus verschiedenen Gründen. Einerseits schrecken lange Ladezeiten, schwere Batterien und geringe Reichweiten mögliche Kunden ab. Andererseits stellt aber auch der hohe Anschaffungspreis von Elektroautos ein bedeutendes Hindernis beim Kauf dar.

Auf letzteres hat in den USA bereits der Staat reagiert, der Käufern von Elektroautos und Fahrzeugen mit Hybridantrieb eine Förderung von 2500 Dollar zukommen lässt. An der allgemeinen Skepsis hat dies bislang allerdings nicht viel geändert. Nun versuchen zahlreiche Anbieter von Elektroautos in den USA durch teilweise massive Preisnachlässe neue Kunden zu gewinnen. So wird etwa das Basismodell des Prius Plug-in-Hybrid von Toyota um gut 2000 Dollar billiger. Aber auch die Leasingraten für Elektrofahrzeuge will Toyota deutlich reduzieren. Neben Toyota ziehen auch Autobauer wie Honda und General Motors nach und bieten ihrerseits hohe Preisnachlässe auf Elektroautos an.

Erste Erfolge konnten bereits erzielt werden. So ist die Nachfrage für verschiedene Elektromodelle durchaus gestiegen. Es bleibt abzuwarten, ob in den USA auch langfristig mit einer steigenden Nachfrage nach Elektroautos gerechnet werden kann. Sollte dies der Fall sein, dann könnte das Modell auch in Europa Schule machen. In den nächsten Wochen bleibt allerdings erst einmal abzuwarten wie sich der Absatz des neuen BMW i3 entwickelt, der im November auf den Markt kommen soll.


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