Elektroautobauer Fisker wechselt den Besitzer

Tim 20. Oktober 2013 0


Seit mehr als einem Jahr hatte der Bauer von exklusiven Elektroautos Fisker mit starken finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die schließlich zur Insolvenz führten. Es entbrannte ein Bieterwettstreit um den E-Autobauer, der jetzt zu Gunsten des Hongkonger Milliardärs Richard Li entschieden wurde. Für 300 Millionen US-Dollar übernimmt dieser den E-Autobauer Fisker.

© Petair - Fotolia.com

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Eigentlich hatte der Elektroautobauer Fisker mit seiner Plug-In-Hybrid-Limousine Fisker Karma einen echten Publikumsliebling geschaffen. Trotz der Popularität des Wagens gelang es Fisker allerdings nicht schwarze Zahlen zu schreiben. Firmengründer Henrik Fisker wurde daraufhin vorgeworfen sich zu wenig um die Vermarktung des exklusiven Wagens gekümmert zu haben. Im März 2013 warf Fisker schließlich das Handtuch und verließ das Unternehmen.

In Folge der Insolvenz schrieb das US-Energieministeriums, das versucht hatte den insolventen Autobauer mit 170 Millionen US-Dollar zu unterstützen, die dieser nicht mehr zurückzahlen konnte, einen Bieterwettstreit aus. Vor allem chinesische Firmen, aber auch ein deutsches Unternehmen, zeigten sich interessiert an dem E-Autobauer. Wie Reuters berichtet geht Fisker nun für 300 Millionen US-Dollar an den Hongkonger Milliardär Richard Li. Dieser will mit Fisker sein Engagement auf dem amerikanischen und dem europäischen Markt ausbauen.

Li plant offenbar den Firmengründer Henrik Fisker wieder zurück ins Unternehmen zu holen, um von dessen Expertise zu profitieren. Richard Li ist der Sohn des Hongkonger Milliardärs Li Ka-Shing, dessen Vermögen auf rund 31 Milliarden US-Dollar geschätzt wird und der damit der achtreichste Mann der Welt ist.


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