Eine Umstellung am Markt für Jobs in der Energiebranche

admin 30. April 2014 0


Die Energiewende in Deutschland scheint nach wie vor eher schleppend voran zu gehen. Während  vor wenigen Jahren noch euphorisch der Atomausstieg in Folge des Unglücks im japanischen Atomkraftwerk Fukushima verkündet wurde, sind es inzwischen aber hauptsächlich konventionelle Quellen der Energiegewinnung, auf die gesetzt wird, die erneuerbaren Energien spielen noch immer eine untergeordnete Rolle. Tatsache ist aber, dass die Energiewende kommen wird und das bis dahin nicht nur die entsprechenden Energiequellen ausgebaut und besser genutzt, sondern auch zusätzliche Arbeitskräfte für die neu anfallenden Aufgaben geschaffen werden müssen.

Der Nachwuchs muss vorbereitet sein

Es beginnt bereits bei der Ausbildung in der Energiebranche, die sich nun in eine andere Richtung entwickeln muss. Fachkräfte für Atomkraftwerke werden in einigen Jahren nicht mehr in der gleichen Anzahl nötig sein wie Experten, die sich mit Solar- oder Windenergie auskennen. An Fachhochschulen und Universitäten legt man aus diesem Grund  mittlerweile auf ganz andere Studiengänge Wert und neue Jobs in der Energie Branche deuten darauf hin, dass der Arbeitsmarkt durchaus von der Energiewende profitieren wird. Schließlich denkt nicht nur Deutschland darüber nach, etwas an der Energieversorgung zu ändern, auch andere europäische Länder sind bereits auf den Zug aufgesprungen, nicht zuletzt aufgrund der strengen EU-Richtlinien.

Fachpersonal für die Speichertechnologie

Um nur einen Bereich als Beispiel zu nennen: Die Speichertechnologie. Hier wird sachkundiger Nachwuchs besonders dringend benötigt, denn hierbei handelt es sich schließlich um einen der Dreh- und Angelpunkte bei der Gewährleistung der Versorgung durch erneuerbare Energien. Die großen Mengen an Strom, die beispielsweise an windigen Tagen in Windparks gewonnen und anschließend irgendwo gespeichert werden müssen, hängen davon ab, ob es in der Speichertechnologie einen baldigen Durchbruch geben wird. Große Stromspeicher sind vonnöten, wenn man die oftmals unbeständigen Naturgewalten wie Wind, Sonne und Wasser bändigen möchte, um den aus ihnen gewonnenen Strom sicher für die Zeit aufzubewahren, wenn gerade mal kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint, so dass kein neuer Strom produziert werden kann. Es sind wahrscheinlich die Forscher und Entwickler von Morgen, die irgendwann für den großen Durchbruch sorgen werden. Bis dahin sollten sich all diejenigen, die eine Karriere im Bereich der Energiebranche anstreben, auf genau diesen Bereich einstellen.


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