EEG-Umlage : Bayern gewinnt, Nordrhein-Westfahlen zahlt

admin 7. Februar 2013 0


Zum neuen Jahr hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Zahlen der EEG-Umlage für das Jahr 2012 veröffentlicht. So blieb im Saldo dieses Jahres für bayrische Anlagenbesitzer ein Überschuss von rund 1,2 Milliarden Euro aus der EEG-Umlage, während Verbraucher aus Nordrhein-Westfalen knapp 1,8 Milliarden für die Förderung zahlen mussten. So stieg das Zahlungsgefälle im Vergleich zum Vorjahr noch stärker an. 2011 erhielt Bayern knapp 952,4 Millionen Euro, während NRW bereits 1,692 Milliarden Euro zahlen musste.

Insgesamt wurden für das Jahr 2012 fast 18 Milliarden Euro über die EEG-Umlage eingenommen, mehr als das Doppelte des Länderfinzanzausgleiches im gleichen Jahr, welcher bei rund 7,92 Milliarden Euro lag. In den nächsten Jahren werden wohl die Einnahmen der EEG-Umlage noch weiter steigen. Denn zum Jahresbeginn stieg die Umlage von 3,5 Cent pro Kilowattstunde auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde.

Seit 2011 wird die EEG-Umlage bereits durch über eine Millionen Anlagen in Deutschland gefördert, wie aus den Zahlen des BDEW hervorgeht. Im Jahr 2010 waren es rund 921.000. So seien laut Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, dringende Reformen nötig, um die Förderungen der erneuerbaren Energien besser zu gestalten, damit diese auch energiewirtschaftliches Gelingen ermöglichen können.