EE-Branche sieht Gefahr im erreichen der Ziele für 2020

admin 24. Februar 2013 0


Ein Konsortium von EU-Akteuren der erneuerbaren Energie befürchtet, dass die momentanen politischen Entwicklungen in der EU, die beschlossenen Ziele für den EE-Ausbau 2020 gefährden. Der European Renewable Energy Council (EREC) kommt zu diesem Schluss, nachdem er die halbjährlichen Berichte der Mitgliederstaaten analysiert hat. Der Fortschrittsbericht zeigt, dass die EU in der Lage war, die Ziele für das Jahr 2012 zu erreichen.  Doch nach der Einschätzung der elf nationalen Verbände der erneuerbaren Energie, welche an der Analyse mitgewirkt haben, könnten die Ziele für 2020 verfehlt werden.

“Die Europäische Union ist derzeit auf dem Weg, das Ziel für 2020 für erneuerbaren Energien zu erreichen”, so EREC-Präsident Rainer Hinrichs-Rahlwes. “Allerdings waren einige negative Entwicklungen in den letzten 12 Monaten bei den Mitgliedsstaaten zu beobachten. Diese schädigen das Vertrauen der Anleger zu einem wichtigen Zeitpunkt und machen es schwer, das geplante Ziel zu erreichen.” Vor allem die plötzliche Änderung von Rahmenbedingungen, würde das Vertrauen der Anleger schädigen. „Im Heizungssektor haben die meisten Mitgliedsstaaten „stop and go“-Maßnahmen eingeführt, welches das Vertrauen der Investoren schwächt“, so EREC Senior Policy Adviser Lucie Tesnière.

Die erneuerbaren Energien in Europa haben den Mitgliedsstaaten wichtige Vorteile im Hinblick auf neue Arbeitsplätze, zusätzliches Wachstum und Investitionen geschaffen. Die nationalen Regierungen sollten versuchen, die qualifizierten Arbeitsplätze nicht durch abrupte und kurzsichtige Maßnahmen zu gefährden. Der Abbau könnte durch stabile und langfristige Ausbauziele der Regierungen vermieden werden.