Die EU zum Thema erneuerbare Energien

admin 18. Juni 2012 0


Am 6. Juni 2012 veröffentlichte die EU-Kommission ein Arbeitspapier, in dem es um die weitere Nutzung für regenerative Energien geht. Darin wurden einige Ziele und Wege benannt, mit denen erreicht werden soll, dass regenerative Energien bis zum Jahr 2020 einen Anteil von mindestens zwanzig Prozent am Energiemarkt ausmachen sollen.

Die Arbeit der EU konzentriert sich dabei auf vier Schwerpunkte. Auf dem Energiemarkt sollen die Vorbereitungen zur noch besseren Integration der Angebote von Stromlieferungen aus Photovoltaik, aus Windkraft, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse getroffen werden. In diesem Zusammenhang sollen auch Investitionsanreize für erneuerbare Energien geschaffen werden.

 

Veränderungen sollen auch bei den Förderungen kommen. Förderungen für regenerative Energien sollen nach Meinung der EU-Kommission möglichst in allen Ländern einheitlich

Sein. Auch sollen die für die Antragstellung notwendigen Aufwendungen sowohl bei den Kosten als auch bei der Zeit reduziert werden.

 

Ein weiteres Ziel der EU besteht darin, dass die einzelnen Mitgliedstaaten noch enger zusammenarbeiten sollen. Das betrifft vor allem den Handel von Strom, für dessen Herstellung erneuerbare Energie verwendet wird. Dadurch soll auch verhindert werden, dass einem Land hohe Kosten entstehen, weil regenerative Energien wie zum Beispiel Wind und Sonne im eigenen Land nicht mit einer wirtschaftlichen Effizienz genutzt werden können. Dabei sollen als vierter Schwerpunkt vor allem die Mittelmeerländer in Zukunft verstärkt mit eingezogen werden.

 

Mit diesen Maßnahmen möchte die EU-Kommission auch verhindern, dass der Markt für erneuerbare Energien nach dem Jahr 2020 an Wachstum einbüßt. Das weitere Wachstum ist nur dann möglich, wenn dafür geeignete rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das bedeutet, dass auch bürokratische Hürden fallen müssen. Und genau das steht im Zentrum der Überlegungen zur Energiepolitik bis zum Jahr 2030.