Deutsches Unternehmen lebt komplett vom Export

Sandra 22. September 2012 0


Wie sich im Moment die Nachfrage der Technik bei der Wasserkraft entwickelt, das spiegeln die Absatzzahlen eines deutschen Herstellers wieder. Die Wasserkraft Volk AG hat 2010 ein neues Werk zur Produktion von Generatoren in Betrieb genommen und darf sich nun über steigende Absatzzahlen freuen. Gewinner sind auch die Aktionäre, denn allein im Jahr 2011 wurden Dividenden von mehr als 600.000 Euro an sie ausgezahlt.

Interessant sind die Fakten, die Vorstandsmitglied Josef Haas dazu angibt. Im Jahr 2011 konnte das Unternehmen für Technik zur Nutzung der Wasserkraft einen Zuwachs von 22 Prozent bei der Betriebsleistung erzielen. Das kommt nicht nur den Aktionären zugute, sondern auch die Umwelt profitiert davon. Die Aktiengesellschaft hat sich in ihrer Satzung dazu verpflichtet, fünf Prozent der erzielten Gewinne in Projekte mit ökologisch-sozialen Zielstellungen zu geben.

Haas verweist bei den Prognosen vor allem darauf, dass es bei der Wasserkraft zur Energiegewinnung noch erhebliches ungenutztes Potential gibt. Er schätzt, dass aktuell gerade einmal ein Viertel der möglichen Leistung ausgeschöpft wird. Allein die Lieferungen seines Unternehmens haben dafür gesorgt, dass 150.000 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgt werden können.

Aber es sind nicht die deutschen Haushalte, die das betrifft. Der Umsatz in Deutschland machte gerade einmal ein Prozent aus. Der größte Teil der Turbinen für die Wasserkraft geht auf weite Reisen. Wichtige Kunden der Wasserkraft Volk AG sitzen in Honduras und im Nepal. Auch nach Sri Lanka wurden Anlagen ausgeliefert. Haas merkte dabei an, dass die Nutzung der Wasserkraft im globalen Maßstab den Anteil des in Kernkraftwerken erzeugten Stroms bereits überholen konnte.