Designobjekte mit Umweltbewusstsein

admin 28. September 2015 0


Energie sparen ist längst keine reine Werbefloskel mehr, es ist pure Realität geworden in Zeiten, in denen der Rückgriff auf erneuerbare Energien längst notwendig geworden ist, um Ressourcen zu schonen und die Ausbeutung der Erde zu verhindern. Ein großer Teil der Energie eines Haushalts fließt dabei nicht in tägliche Verrichtungen wie Fernsehen schauen oder den Betrieb des Toasters am Morgen. Allein 20 Prozent der benötigten Energie wird darauf verwendet, das Haus zu beleuchten. Ein Wert, der sich inzwischen leicht nach unten korrigieren lässt, denn Energiesparleuchten sind längst auf dem Vormarsch und die sind nicht nur praktisch, sie sind auch schick.

Energiesparlampen oder LED-Systeme?

Allen kritischen Verbraucher- und Expertenstimmen zum Trotz sind sie seit einigen Jahren in deutschen Baumärkten längst nicht mehr wegzudenken. Vorbei die Ära der Glühbirne, jetzt wächst die Auswahl an Energiesparlampen stetig. Dabei reicht die Auswahl von bunten Leuchten über LED-Systeme bis hin zu dimmbaren Minileuchten für Nachttischlampen und Co. Nahezu alle Formen, Größe und Ausführungen sind vertreten, hier muss der Verbraucher auf nichts verzichten. Wie hoch die Wattzahl sein darf, das verraten die Angaben auf den Umverpackungen der Lampen. Wichtig ist, diesen Wert nicht zu überbieten, sondern eher den unteren Wattbereich auszuwählen. Auch diese Leuchtmittel leuchten letztendlich hell genug, sie verbrauchen aber viel weniger Strom. Die meisten von ihnen lassen sich überdies problemlos dimmen, egal ob sie 20 Watt oder 40 Watt leisten. Energiesparen ist eben noch lange nicht Energie sparen.

Die Grenzen des Energiesparens liegen im Recycling

Wie praktisch ist es da, dass natürlich auch die Lampenhersteller längst mitdenken und nicht nur schicke Designermodelle für drinnen und draußen kreieren, sondern diese allesamt für praktische Energiesparleuchten ausrüsten. Der Energiewende sei Dank. Besonders hilfreich ist es, wenn passend zur edlen Leuchte das Leuchtmittel gleich mitgeliefert wird. Ist dies nicht der Fall heißt es, die richtigen Leuchtmittel in den Regalreihen zu finden. Die liegen preislich in der Regel deutlich über den Preisen der ehemaligen Glühbirnen, dafür bieten diese aber auch eine deutlich längere Haltbarkeit und einen geringeren Stromverbrauch, was die vermeintlich höheren Ausgaben relativiert.

Ein Manko allerdings bringen Energiesparleuchten mit sich, die sind kompliziert zu entsorgen, denn sie enthalten viele giftige Substanzen, unter anderem Quecksilber. Deshalb dürfen sie keinesfalls einfach in den Hausmüll hinein, sondern können kostenlos in Entsorgungsstellen, in vielen Supermärkten und Baumärkten abgegeben werden. Es bleibt abzuwarten, ob das letzte Problem dieser neuen Leuchtengeneration auch noch gelöst wird in naher Zukunft und das Recycling umweltbewusster und einfacher möglich wird.

Bildquelle:
#74600356 | Urheber: sedatseven – Designobjekte mit Umweltbewusstsein


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